Lebenslanges Lernen

Unsere Studien im Bereich der beruflichen Weiterbildung liefern fundierte Daten und Hintergründe und damit eine wichtige Basis für nationale, europäische und internationale bildungspolitische Diskussionen und Strategien.

 

Unsere Schwerpunkte:

  • Analysen zur höheren Berufsbildung
  • Unterstützung bei der Umsetzung des NQR
  • Marktpotenzial- und Bedarfserhebungen
  • Untersuchungen zu Weiterbildungsbereitschaft und -partizipation
  • Evaluierung von Weiterbildungsmaßnahmen
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    Von der Lehre zur postsekundären Bildung (2007)

    Eine Studie und Modelle zur Durchlässigkeit im österreichischen Bildungssystem

    Endbericht, Wien, 2007
    Archan S., Schlögl P.

    Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) hat das Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) und das Österreichische Institut für Berufsbildungsforschung (öibf) beauftragt, Optionen zur Erhöhung der Durchlässigkeit im Bildungssystem für Lehrabsolvent(inn)en aufzuzeigen. Die Intention dahinter ist, die Schnittstelle zwischen Lehre und postsekundärer bzw. tertiärer Ebene zu verbessern und damit die Attraktivität der dualen Ausbildung zu erhöhen. Auf Basis einer Analyse von bereits bestehenden Kooperationen zwischen Lehre und (Hoch)Schule bzw. Weiterbildung wurden von den Auftragnehmern drei Modellvorschläge entwickelt, die eine gleichzeitige Absolvierung von Lehre und Matura vorsehen. Diese Modelle wurden zwischen April und November 2006 mit Berufsbildungsexpert(inn)en diskutiert, um deren Meinungen einzuholen und mögliche Richtungen der Weiterführung dieser Thematik auszuloten. Das Ergebnis: Mehr als zwei Drittel der Befragten sehen Bedarf an einer stärkeren Verknüpfung von Lehre und Matura. Dabei wird allerdings nicht die Einführung einer völlig neuen Bildungsschiene favorisiert, sondern die Ausweitung und Optimierung der bestehenden Kombinationsmöglichkeiten von Lehre und Berufsreifeprüfung (BRP). Die BRP hat, den Studienergebnissen zufolge, seit ihrem Bestehen an Akzeptanz gewonnen und sich zu einem wichtigen Instrument der Durchlässigkeit im Sinne des lebenslangen Lernens etabliert.

     

    The Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA - Federal Ministry of Economics and Labour of the Republic of Austria) commissioned the Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw – Institute for Research on Qualifications and Training of the Austrian Economy) and the
    Österreichische Institut für Berufsbildungsforschung (öibf – Austrian Institute for Research on Qualifications and Training), to determine options for increasing the transparency in the educational system for people who have completed apprenticeships. The intention behind the study is improve the interface between apprenticeships and post secondary and tertiary education levels and to thus increase the attractiveness of
    the dual education. Based on an analysis of already existing cooperations between apprenticeships and universities and schools and respectively institutions for further education, the client developed three model proposals that provide for the simultaneous completion of an apprenticeship and a certificate of secondary education and VET diploma granting access to tertiary education. These models were discussed with qualifications and trainings experts between April and November 2006 to solicit their opinions and determine possible
    directions for further development of this topic. The result: more than two thirds of those questioned see a need for a strong alliance between apprenticeships and the certificate of secondary education and VET diploma granting access to tertiary education. The introduction of a completely new educational track is not favored however, but rather the expansion and optimization of the existing combination possibilities of apprenticeship and Berufsreifeprüfung (BRP - examination providing general access to higher education for skilled workers and graduates of three- to four-year full-time VET schools). According to the results of the study, the BRP has gained in acceptance since its implementation and has been established as an important instrument of transparency in terms of life-long learning.

  • bericht-berufsreifepruefung-1

    Die Berufsreifeprüfung – Höherqualifizierung für den beruflichen Aufstieg oder für den Umstieg?

    Eine Status-quo-Erhebung

    Wien, 2006
    Klimmer S., Schlögl P., Neubauer B.

    Ein  wesentlicher Schwerpunkt der Bildungspolitik liegt darin, die Durchlässigkeit unseres Bildungssystems zu gewährleisten und stetig zu verbessern. Die Wahl von spezifischen Ausbildungsgängen darf in keine „Sackgassen“ führen.

    Die Berufsreifeprüfung ist in diesem Zusammenhang als wichtiger Meilenstein zu sehen und seit ihres Inkrafttretens im Jahr 1997 bei der Zielgruppe auf großes Interesse gestoßen.

    Im Jahr 1999 wurde eine Evaluation zur Berufsreifeprüfung als erste Implementationsanalyse in Auftrag gegeben und vom Österreichischen Institut für Berufsbildungsforschung (öibf) und dem Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) durchgeführt.

    Dieselben Institute  wurden mit der Durchführung  der  vorliegenden  Evaluation  beauftragt, die mit dem Hauptaugenmerk auf die TeilnehmerInnen und AbsolventInnen als Status-quo-Erhebung eine wichtige Grundlage für Prozesse der Reflexion und der kontinuierlichen Weiterentwicklung darstellt. Sie bezieht sich auf Datenmaterial bis 2005 und wurde im Mai 2006 fertig gestellt.

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