Berufsbildung in Österreich

Diese Rubrik enthält Berichte, Broschüren, Präsentationen und Servicematerialien zum österreichischen Bildungssystem sowie zur Lehrlingsausbildung in Österreich.

  • ibw-forschungsbericht_c223

    Unternehmensbefragung zum Arbeits- und Fachkräftebedarf/-mangel

    Arbeitskräfteradar 2025

    ibw-Forschungsbericht Nr. 223, Wien, 2025
    Dornmayr H., Riepl M.

    Die Ergebnisse einer jährlichen österreichweiten Unternehmensbefragung („Arbeitskräfteradar“) im Auftrag der WKÖ (letzte Durchführung März/April; n = 2.483 Unternehmen) zeigen, dass der Arbeits- und Fachkräftemangel in Österreich im Frühjahr 2025 weiterhin auf einem sehr hohen Niveau liegt (rund 176.000 offene Stellen für Fachkräfte bezogen auf alle Mitgliedsbetriebe der WKO). Der Mangel ist in einem großen Teil der befragten österreichischen Betriebe (78%) spürbar, erhöht die Arbeitsbelastung der Unternehmer:innen, ihrer Familienangehörigen und der aktuellen Mitarbeiter:innen, gefährdet die Qualität der Leistungserbringung und die Zufriedenheit der Kund:innen, schränkt die Innovationsfähigkeit ein und führt zu deutlichen Einbußen des wirtschaftlichen Erfolgs der österreichischen Unternehmen (weniger Umsatz und höhere Kosten).

  • ibw-bericht_evaluierungsbericht_hochbau-1

    Evaluierung des Lehrberufs Hochbau

    Endbericht an das Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft

    Endbericht, Wien, 2024
    Bräuml S.

    Einige Jahre nach der Implementierung werden in Österreich, vor dem Hintergrund der Educational
    Governance-Perspektive und des New Public Managements, befristete Ausbildungsversuche der
    beruflichen Erstausbildung einer wissenschaftlichen Evaluierung unterzogen. Ziel dabei ist es,


    • ein Fundament für die Beurteilung des Erfolgs und folglich für oder gegen die Entscheidung
    der Überführung des Ausbildungsversuchs in einen regulären Lehrberuf zu erhalten,
    • die erforderliche Ausbildungsqualität zu gewährleisten und
    • allenfalls notwendige Anpassungen des Ausbildungsangebots, bspw. des Berufsbildes oder


    der Prüfungsordnung, auf evidenzbasierter Grundlage vorzunehmen zu können.
    Der vorliegende Endbericht, der im Auftrag des BMAW – Bundesministeriums für Arbeit und
    Wirtschaft vom ibw – Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft gemäß § 13 der
    Hochbauer/Hochbauerin-Ausbildungsordnung erstellt wurde, bietet eine empirisch-evaluative
    Bestandsaufnahme des Lehrberufs Hochbau aus der Perspektive von Ausbildungsbetrieben und
    Berufsschulen.


    Das empirische Datenmaterial speist sich aus einer sekundärstatistisch-analytischen Untersuchung
    der WKO-Lehrlingsstatistiken aus den Jahren 2020 bis 2023 und diversen Sonderauswertungen des
    AMS als auch einer vom ibw – Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft durchgeführten Online-
    Umfrage unter Ausbildungsbetrieben und Berufsschulen in allen Bundesländern Österreichs.

  • ibw-bericht_evaluierungsbericht_glasverfahrenstechnik-1

    Evaluierung des Lehrberufs Glasverfahrenstechnik mit 2 Schwerpunkten

    Endbericht an das Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft

    Endbericht, Wien, 2024
    Riepl M.

    Die vorliegende Evaluierung wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft vom
    ibw - Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft - durchgeführt. Ziel der Evaluierung war es, den als
    Ausbildungsversuch eingerichteten Lehrberuf Glasverfahrenstechnik mit zwei Schwerpunkten aus
    verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und eine Grundlage für die Beurteilung des Erfolges sowie
    die Entscheidung einer Überführung des Ausbildungsversuchs in einen regulären Lehrberuf zu erhalten.
    Zudem sollten eventuell erforderliche Adaptierungen und Verbesserungsvorschläge für diesen
    aufgezeigt werden.


    Im Zuge der Evaluierung des Lehrberufes wurde neben einer sekundärstatistischen Analyse eine
    Onlinebefragung unter den zum Befragungszeitpunkt (Mai 2024) ausbildenden Betriebe und der
    entsprechenden Berufsschule (TFSB Kramsach für Glastechnik) durchgeführt. Sieben Vertreter:innen
    aus den ausbildenden Betrieben und vier Vertreter:innen aus der Berufsschule konnten für die
    Evaluierung gewonnen werden.


    Da es in den Ergebnissen der Befragung zu keinen signifikanten Unterschieden in den beiden
    Ausbildungsschwerpunkten Hohlglasproduktion und Flachglasveredelung gab, und die Anzahl der
    ausbildenden Betriebe so gering ist, erfolgt die Ergebnisdarstellung im vorliegenden Bericht für beide
    Schwerpunkte zusammen.

  • die_lehre

    Die Lehre – Duale Berufsausbildung in Österreich

    Infobroschüre zur österreichischen Lehrlingsausbildung

    Infomaterial, Wien, 2024
    BMAW - Abteilung VI/7: Berufsausbildung, Fachkräfte; auf Basis von Entwicklungsarbeiten des ibw

    Diese Broschüre bietet einen kompakten Überblick über die Berufsausbildung in der Lehre und enthält Wesentliches und Interessantes über die Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule, die Rolle des Ausbilders, Aspekte der Finanzierung der Lehre sowie den internationalen Stellenwert der Lehre.

    Bestellung: service.wirtschaft@bmaw.gv.at

  • Forschungsbericht_221_Umschlag_A4

    Lehrlingsausbildung im Überblick 2024

    Strukturdaten, Trends und Perspektiven

    ibw-Forschungsbericht Nr. 221, Wien, 2024
    Dornmayr H.

    Der Anteil von Jugendlichen, die direkt nach der Mittelschule (d.h. nach der 8. Schulstufe und ohne Besuch der Polytechnischen Schule in der 9. Schulstufe) eine Lehre beginnen, steigt. Die Lehrlingsausbildung verlagert sich sukzessive zu Großbetrieben. Die öffentlichen Ausgaben pro Lehrling sind deutlich geringer als für Jugendliche in alternativen Bildungswegen. Dies sind einige von vielen Befunden der aktuellen Ausgabe der jährlich erscheinenden ibw-Publikation „Lehrlingsausbildung im Überblick“, welche auf rund 200 Seiten das Ziel verfolgt, alle relevanten und verfügbaren statistischen Daten und Kennzahlen zur Lehrlingsausbildung in Österreich darzustellen.

     

    Die Print-Ausgabe kann für einen Druckkostenbeitrag von 17 Euro bestellt werden. Der Versand erfolgt kostenfrei.

  • Forschungsbericht_220_Umschlag_klein

    Unternehmensbefragung zum Arbeits- und Fachkräftebedarf/-mangel

    Arbeitskräfteradar 2024

    ibw-Forschungsbericht Nr. 220, Wien, 2024
    Dornmayr H., Riepl M.

    Die Ergebnisse einer jährlichen österreichweiten Unternehmensbefragung („Arbeitskräfteradar“) im Auftrag der WKO (Durchführung April 2024; n = 2.793 Unternehmen) zeigen, dass trotz eines Rückgangs seit 2022 der Arbeits- und Fachkräftemangel in Österreich im April 2024 auf einem sehr hohen Niveau liegt (rund 193.000 offene Stellen für Fachkräfte bezogen auf alle Mitgliedsbetriebe der WKO), welcher im überwiegenden Teil der österreichischen Betriebe (82%) spürbar wird, die Arbeitsbelastung der UnternehmerInnen, ihrer Familienangehörigen und der aktuellen MitarbeiterInnen erhöht, die Qualität der Leistungserbringung und die Zufriedenheit der KundInnen gefährdet, die Innovationsfähigkeit einschränkt und auch zu deutlichen Einbußen des wirtschaftlichen Erfolgs der österreichischen Unternehmen (weniger Umsatz und höhere Kosten) führt.

  • hbb

    Höhere berufliche Bildung (HBB)

    Ein neues Bildungssegment im österreichischen Bildungssystem

    ibw-aktuell, Wien, 2024
    Tritscher-Archan S

    Seit 1. Mai 2024 ist das Bundesgesetz über die höhere berufliche Bildung (BGBl. I Nr. 7/2024) in Kraft. Mit diesem Gesetz wird ein neues Segment im österreichischen Bildungssystem geschaffen. Die folgenden FAQs erklären die wesentlichen Aspekte dieses neuen Segmentes.

  • Forschungsbericht_218_Umschlag_A4

    Außerordentliche Lehrabschlussprüfungen in Österreich

    Zweiter Bildungsweg

    ibw-Forschungsbericht Nr. 218, Wien, 2024
    Dornmayr H., Lengauer B.

    Diese aktuelle ibw-Studie (Online-Befragung von über 1.000 TeilnehmerInnen) liefert erstmals aussagekräftige Informationen über die Gruppe der TeilnehmerInnen an außerordentlichen Lehrabschlussprüfungen in Österreich. Der Großteil der zu außerordentlichen Lehrabschlussprüfungen antretenden Personen verfügt bereits über einen weiterführenden Bildungsabschluss (oft bereits auch über einen anderen Lehrabschluss). Das stärkste Antrittsmotiv ist ein beruflicher Aufstieg, etwas seltener ein beruflicher Umstieg oder Wiedereinstieg (nach Arbeitslosigkeit oder Karenz). Die Zufriedenheit der AbsolventInnen mit den Folgewirkungen der Lehrabschlussprüfung ist sehr hoch.

     

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