Bibliothek

Bibliothek filtern
  • Forschungsbericht_228_Umschlag_A4x

    Unternehmensbefragung zum Fachkräftebedarf/-mangel

    Fachkräfteradar 2026

    ibw-Forschungsbericht, Wien, 2026
    Dornmayr H., Riepl M.

    Die Ergebnisse einer jährlichen österreichweiten Unternehmensbefragung („Fachkräfteradar“) im Auftrag der WKÖ (letzte Durchführung April 2026; n = 2.132 Unternehmen) zeigen, dass der Fachkräftemangel in Österreich im Frühjahr 2026 trotz eines spürbaren Rückgangs gegenüber den Höchstständen der vergangenen Jahre weiterhin auf einem sehr hohen Niveau liegt (rund 155.000 offene Stellen für Fachkräfte bezogen auf alle Mitgliedsbetriebe der WKO). Der Mangel ist in einem großen Teil der befragten österreichischen Betriebe (78 %) spürbar und betrifft insbesondere Absolvent:innen einer Lehrausbildung. Er erhöht die Arbeitsbelastung der Unternehmer:innen, ihrer Familienangehörigen und der aktuellen Mitarbeiter:innen, gefährdet die Qualität der Leistungserbringung und die Zufriedenheit der Kund:innen, schränkt die Innovationsfähigkeit ein und führt zu deutlichen Einbußen des wirtschaftlichen Erfolgs der österreichischen Unternehmen in Form von Umsatzverlusten und höheren Kosten.

  • D_A_CH_Monitoring_Endbericht_2025

    Indikatoren zur dualen Berufsbildung 2025

    Deutschland – Österreich – Schweiz

    Endbericht, Wien, 2026
    Dornmayr H., Graf L., Kroll S., Markowitsch J., Neff D., Neumann J.

    Die duale Berufsausbildung in der D-A-CH-Region gilt international als Vorzeigemodell – doch ein aktueller Vergleich (von ibw und weiteren Forschungseinrichtungen der drei Länder) zeigt: Die Ausgangssituation und die Entwicklungen sind in den drei Ländern sehr unterschiedlich.

    Der Anteil eines Altersjahrgangs, der eine duale Ausbildung beginnt, lag in Deutschland 2024 bei 52,9 Prozent, in Österreich nur bei 33,6 Prozent, in der Schweiz hingegen bei 75,6 Prozent.

    Deutschland erlebte 2004 -2024 einen besonders deutlichen Rückgang bei den Auszubildenden (-22,1 Prozentpunkte).

    In Österreich fiel der Rückgang etwa halb so stark aus, während die Schweiz im selben Zeitraum sogar einen Anstieg um fünf Prozentpunkte verzeichnete.

Bestellformular