Bibliothek

Bibliothek filtern
  • D_A_CH_Monitoring_Endbericht_2025

    Indikatoren zur dualen Berufsbildung 2025

    Deutschland – Österreich – Schweiz

    Endbericht, Wien, 2026
    Dornmayr H., Graf L., Kroll S., Markowitsch J., Neff D., Neumann J.

    Die duale Berufsausbildung in der D-A-CH-Region gilt international als Vorzeigemodell – doch ein aktueller Vergleich (von ibw und weiteren Forschungseinrichtungen der drei Länder) zeigt: Die Ausgangssituation und die Entwicklungen sind in den drei Ländern sehr unterschiedlich.

    Der Anteil eines Altersjahrgangs, der eine duale Ausbildung beginnt, lag in Deutschland 2024 bei 52,9 Prozent, in Österreich nur bei 33,6 Prozent, in der Schweiz hingegen bei 75,6 Prozent.

    Deutschland erlebte 2004 -2024 einen besonders deutlichen Rückgang bei den Auszubildenden (-22,1 Prozentpunkte).

    In Österreich fiel der Rückgang etwa halb so stark aus, während die Schweiz im selben Zeitraum sogar einen Anstieg um fünf Prozentpunkte verzeichnete.

  • Forschungsbericht_227_Umschlag_A4

    Fachkräfte von morgen

    Entwicklungsperspektiven der Lehrlingsausbildung in Vorarlberg

    ibw-Forschungsbericht Nr. 227, Wien, 2026
    Lengauer, B.; Riepl, M.

    Die Lehrlingsausbildung ist in Vorarlberg traditionell stark verankert und ein zentraler Baustein der Fachkräftesicherung. Gleichzeitig steht sie zunehmend unter Druck: Die Zahl der Lehrlinge und Lehrbetriebe ist rückläufig, Bildungsentscheidungen junger Menschen verändern sich, und Betriebe berichten von wachsenden Herausforderungen bei der Gewinnung und Ausbildung geeigneter Lehrlinge.

    Die im Auftrag der WKV erstellte Studie untersucht Entwicklungsperspektiven der Lehrlingsausbildung in Vorarlberg. Auf Basis sekundärstatistischer Analysen, qualitativer Interviews mit zentralen Akteur des dualen Systems sowie einer Online-Befragung von Vorarlberger Ausbildungs- und Nicht-Ausbildungsbetrieben werden zentrale Herausforderungen, Unterstützungsbedarfe und Handlungsfelder aufgezeigt.

  • ibw-studie_sharing_expertise-1

    Sharing expertise

    International Cooperation in Dual Education by the Austrian Federal Economic Chamber (WKÖ), 2013 – 2023

    ibw-Studie, Wien, 2025
    Seidler V., Schmid K.

    Die duale Berufsbildung erlebt international eine Renaissance, und das Interesse des Auslands am österreichischen Modell der Lehre wächst. Die Studie erfasst erstmals die über 400 internationalen Aktivitäten von WKÖ und des ibw im Zeitraum 2013 – 2023, zeigt die Vielfalt der Kooperationsformen auf, diskutiert Gelingensbedingungen nachhaltiger Systemreformen und analysiert die Stärken und Schwächen des österreichischen Supportsystems.

     

    Dual vocational education is experiencing an international renaissance, and foreign interest in the Austrian apprenticeship model is growing. This study is the first to document the more than 400 international activities of the Austrian Federal Economic Chamber (WKÖ) and ibw Austria between 2013 and 2023, highlighting the diversity of cooperation models, discussing the conditions for successful, sustainable system reforms, and analyzing the strengths and weaknesses of the Austrian support system.

  • Forschungsbericht_225_Umschlag_A4

    Lehrlingsausbildung im Überblick 2025

    Strukturdaten, Trends und Perspektiven

    ibw-Forschungsbericht Nr. 225, Wien, 2025
    Dornmayr H.

    Die aktuelle Entwicklung am österreichischen Lehrstellenmarkt ist von einem starken Rückgang der Zahl der Lehrlinge im 1. Lehrjahr gekennzeichnet. Dafür dürften auch konjunkturelle Gründe eine maßgebliche Rolle spielen. Das Matching von Angebot und Nachfrage am Lehrstellenmarkt ist derzeit außergewöhnlich schwierig. In Wien finden sich viele Lehrstellensuchende, in den Bundesländern Oberösterreich, Salzburg, Steiermark und Tirol viele beim AMS vorgemerkte offene Lehrstellen. Auch der österreichweite, ungedeckte Bedarf an Fachkräften („Fachkräftemangel“) ist nach wie vor hoch.

    Dies sind einige von vielen Befunden der aktuellen Ausgabe der jährlich erscheinenden ibw-Publikation „Lehrlingsausbildung im Überblick“, welche auf rund 200 Seiten das Ziel verfolgt, alle relevanten und verfügbaren statistischen Daten und Kennzahlen zur Lehrlingsausbildung in Österreich darzustellen.

  • ibw-forschungsbericht_c224

    Volkswirtschaftlicher Nutzen der Lehrlingsausbildung

    ibw-Forschungsbericht Nr. 224, Wien, 2025
    Schmid K., Petanovitsch A.

    Durchforstet man die einschlägige (inter)nationale Forschung zum Nutzen der Lehrlingsausbil­dung, dann wird schnell klar, wie spärlich eigentlich die empirischen Befunde sind. Das spiegelt das Faktum wider, dass die Lehre in den meisten Ländern entweder nicht existiert oder nur von einem kleinen Segment der Jugendlichen durchlaufen wird. Studien mit Fokus auf die Lehre in einem österreichischen (bzw. dem deutschsprachigen Modell folgenden) Verständnis gibt es nur in etwa 30 (aus den DACH-Ländern). In diesen Studien werden überwiegend Teilaspekte aus Perspektive der Mikroebene (Akteure), also der Individuen und/oder der Lehrbetriebe, behandelt.

    Die neue ibw-Studie versucht hier einen Schritt weiterzugehen indem einerseits der Fokus auf dem expliziten Vergleich der Lehre mit anderen beruflichen (d.h. vollzeitschulischen) Ausbildungsformen der Sekundarstufe II (sowie ggf. auch des Tertiärsektors) gelegt wird und andererseits Themenfelder behandelt werden, die bislang empirisch nur ansatzweise Gegenstand der Forschung waren. Als Meta-Outcomes werden thematisiert:

    • Lehre und Staatshaushalt („Einsparung“ öffentlicher Bildungsausgaben, fiskali­sche Effekte)
    • Lehre und Wertschöpfung (Beitrag zum BIP, Unternehmensbiografie/-nachfolge, Innovation)
    • Lehre und Beschäftigungseffekte (Arbeitsmarktpassung, (Lebens)Einkommen) sowie gesellschaftliche Integration (Jugend-Arbeitslosigkeit)
    • Lehre und Unternehmen (Fachkräftesicherung, Wettbewerbsfähigkeit, Unterneh­menskultur, Beschäftigtenumschlag, Relevanz der kompetenten Umsetzer etc.)

    Darüber hinaus liefert eine breit angelegten Unternehmensbefragung mannigfache aktuelle Befunde zu Motiven und Argumenten für und gegen eine eigene Lehrlingsausbildung, zu Übernahmewahrschein­lichkeiten selbst ausgebildeter Fachkräfte, zum produktive Beitrag der Lehrlinge zum Produktions­prozess, zu Herausforderungen hinsichtlich Ausbildungsreife und Ausbildungserfolg, zur Relevanz der Lehrbetriebsförderung u.v.m.

  • ibw-bericht_evaluierungsbericht_assistent_sicherheitsverwaltung-1

    Evaluierung des Lehrberufs Assistent/Assistentin in der Sicherheitsverwaltung

    Endbericht an das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus

    Endbericht, Wien, 2025
    Bräuml S.

    Die Studie evaluiert den neu geschaffenen Lehrberuf Assistent:in in der Sicherheitsverwaltung. Sie kombiniert quantitative Sekundärdatenanalysen mit Befragungen zentraler Akteur:innen der Ausbildungspraxis. Ziel ist die Bewertung des Ausbildungsversuchs sowie die Ableitung von Empfehlungen für dessen Weiterentwicklung. Die Ergebnisse dienen als Entscheidungsgrundlage für eine mögliche Verstetigung im Berufsbildungssystem.

  • ibw-bericht_evaluierungsbericht_eventkaufmann_frau-1

    Evaluierung des Lehrberufs Eventkaufmann/Eventkauffrau

    Endbericht an das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus

    Endbericht, Wien, 2025
    Bräuml S.

    Seit 2020 wird der Lehrberuf Eventkaufmann/-frau als Ausbildungsversuch erprobt, mit Fokus auf Planung, Durchführung und Management von Veranstaltungen. Die Evaluierung analysiert seine Umsetzung anhand statistischer Daten und Befragungsergebnisse aus Betrieben und Berufsschulen. Damit wird aufgezeigt, wie gut der Lehrberuf die Anforderungen der Branche erfüllt. Die Studie liefert zentrale Ansatzpunkte für seine Weiterentwicklung und zukünftige Ausgestaltung.

  • evaluierungsbericht_industriekaufmann

    Evaluierung des Lehrberufs Industriekaufmann/Industriekauffrau

    Endbericht an das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus

    Endbericht, Wien, 2025
    Bräuml S.

    Die Evaluierung untersucht den reformierten Lehrberuf Industriekaufmann/-frau im Kontext aktueller Anforderungen der Industrie. Sie kombiniert quantitative Analysen mit Einschätzungen von Betrieben und Berufsschulen. Ziel ist die Bewertung der modernisierten Ausbildungsordnung sowie die Identifikation von Optimierungspotenzialen. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die Weiterentwicklung des Lehrberufs.

Bestellformular