Berufsbildung International

Das ibw hat auf verschiedenen Ebenen maßgeblichen Anteil an europäischen Bildungsforschungsprojekten. Als Partner bzw. Koordinator sind wir  regelmäßig an EU-Projekten beteiligt. Darüber hinaus bringen wir uns in Arbeitsgruppen der Europäischen Kommission bei der Gestaltung europäischer Bildungsprojekte ein.

Als Kooperationspartner von Cedefop, dem Europäischen Zentrum für die Förderung der Berufsbildung,  beschreiben wir die Berufsbildung und Bildungspolitik Österreichs und ermöglichen damit den transnationalen Vergleich.

 

Unsere Schwerpunkte:

  • Berufsbildung und Qualifikationsstrategien im internationalen Vergleich
  • Trends und Initiativen in der Berufsbildung auf europäischer Ebene
  • Bedarfserhebungen zur Fremdsprachenkompetenz

 

 

  • ibw-oeibf-bericht_jugendbeschaeftigung_2020-2021-1

    Bericht zur Situation der Jugendbeschäftigung und Lehrlingsausbildung in Österreich 2020-2021

    ibw-öibf-Bericht, Wien, 2022
    Dornmayr H., Löffler R.

    Der im Auftrag des BMDW erstellte und (gemäß § 15b Abs. 1 BAG) zur Vorlage für den Nationalrat bestimmte Bericht zur Situation der Jugendbeschäftigung und Lehrlingsausbildung in Österreich vermittelt einen Gesamtüberblick über die Rahmenbedingungen, Strukturdaten und politischen Maßnahmen am Arbeitsmarkt für Jugendliche und in der (dualen) Berufsausbildung in den Jahren 2020 und 2021. Im Fokus dieser beiden Jahren stand die „Corona-Krise“, welche nicht nur zu außergewöhnlichen wirtschaftlichen Herausforderungen der Unternehmen sondern auch zu einem gesunkenen Interesse der Jugendlichen an einer Lehrlingsausbildung geführt hat, wovon besonders der Tourismus betroffen war.

  • Forschungsbericht_210_Umschlag_A4_web

    Fachkräfteradar 2022

    ibw-Forschungsbericht Nr. 210, Wien, 2022
    Dornmayr H., Riepl M.

    Trotz Nachwirkungen der „Corona-Krise“ und der negativen Folgen des Angriffs Russlands auf die Ukraine befindet sich der Fachkräftemangel in Österreich im April 2022 auf einem neuen (bisherigen) „Allzeithoch“. Hochgerechnet auf Österreich kann zum Befragungszeitpunkt März/April 2022 von einem geschätzten Fachkräftebedarf (offene Stellen) von rund 272.000 Personen (bezogen auf alle Mitgliedsbetriebe der WKO) ausgegangen werden, insgesamt rund 51.000 (+23%) mehr als im Mai/Juni 2021 und schon deutlich über „Vor-Corona-Niveau“ (+ 65.000 gegenüber April 2019).

     Insgesamt gaben 87% (73% davon sehr bzw. eher stark) der beinahe 4.000 im Auftrag der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) befragten Unternehmen (Mitgliedsbetriebe) an, dass sie aktuell vom Mangel an Fachkräften (zumindest in irgendeiner Form) betroffen sind. Besonders intensiv erlebt wird der Mangel an Fachkräften im Tourismus, am Bau, in der Herstellung von Holzwaren, im handwerklich-technischen Bereich insgesamt sowie im Transport- und Verkehrswesen. Auf Ebene der Bildungsabschlüsse bestehen die größten Rekrutierungsschwierigkeiten bei LehrabsolventInnen.

  • ibw-forschungsbericht_c205

    Evaluierung Lehrlingsbonus

    Inanspruchnahme und Wirkungsabschätzung

    ibw-Forschungsbericht Nr. 205, Wien, 2022
    Dornmayr H.

    Unter dem Eindruck der ökonomischen Auswirkungen der Corona-Krise sowie Befürchtungen/Prognosen betreffend einen massiven Rückgang der Lehrlingszahlen wurde in Österreich der „Lehrlingsbonus“ eingeführt, der ab dem 1. Juli 2020 zur Verfügung stand. Zur Vermeidung/Verringerung eines coronabedingten Lehrstellenrückgangs wurden jene Unternehmen mit bis zu 3.000 Euro pro neuer Lehrstelle unterstützt, die zwischen 16. März und 31. Oktober 2020 neue Lehrlinge eingestellt haben.

    Die vorliegende Studie untersucht die Inanspruchnahme und Wirksamkeit dieser Fördermaßnahme.

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