Präsentationen, Studien, Infografiken und Broschüren
Text
Präsentationen, Studien, Infografiken und Broschüren
Text
Dieses Factsheet gibt einen Überblick über wichtige Eckpunkte der Lehrlingsausbildung in Deutschland. Ein Vergleich mit dem österreichischen System soll Unterschiede und Gemeinsamkeiten aufzeigen.
Sowohl die Zahl der Lehrlinge als auch die Zahl der Lehrbetriebe ist 2018 erstmals seit 10 Jahren wieder gestiegen, die Zahl der Lehrlinge im 1. Lehrjahr bereits zum dritten Mal in Folge. Diese Zahlen bedeuten aber keine Entwarnung für den aktuellen und zukünftigen Fachkräftemangel. Denn der Anteil der Lehrlinge an allen Beschäftigten ist auf einem historischen Tiefststand, der Bedarf an LehrabsolventInnen unverändert hoch und die demographische Entwicklung ungünstig. Dabei sind die Karriereperspektiven von LehrabsolventInnen durchaus vielversprechend. Ihre Arbeitslosenquote liegt deutlich unter dem Durchschnitt und ihr Einkommen zwei Jahre nach Lehrabschluss sogar etwas über jenem von BHS-AbsolventInnen.
Dies zeigt die aktuelle Ausgabe der jährlich erscheinenden ibw-Publikation „Lehrlingsausbildung im Überblick“, welche das Ziel verfolgt, alle relevanten und verfügbaren statistischen Daten und Kennzahlen zur Lehrlingsausbildung in Österreich darzustellen.
Seit dem Jahr 2000 erstellt das ibw (Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft) jährlich die Publikation „Lehrlingsausbildung im Überblick“, welche eine für Österreich einzigartige, fundierte und umfassende Datensammlung betreffend verschiedenste Aspekte der Lehrlingsausbildung darstellt. Die hier vorliegende Studie „Lehrlingsausbildung in Niederösterreich 2019“ beinhaltet eine aktuelle, gestraffte und ausschließlich auf das Bundesland Niederösterreich fokussierte Variante dieser Publikation.
Die Zielsetzung von „Lehrlingsausbildung in Niederösterreich 2019“ ist (ebenfalls) die Generierung einer kompakten Datengrundlage für Ausbildungsverantwortliche, Politik und Wissenschaft in Form eines Gesamtüberblicks über die wesentlichsten Kennzahlen, welche zur Lehrlingsausbildung in Niederösterreich vorliegen bzw. erhoben und aufbereitet werden können. Anhand dieser empirischen Daten soll nicht zuletzt auch ein wissenschaftlich fundierter Beitrag zur bildungspolitischen Diskussion in Niederösterreich geleistet werden.
Die Studie „LehrlingspendlerInnen Niederösterreich“ ermöglicht eine vertiefende Analyse der Pendlerströme unter den Lehrlingen aus und nach Niederösterreich. Die Ein- und AuspendlerInnen unter Niederösterreichs Lehrlingen werden dabei nach Regionen (Bezirken), Sparten, Lehrberufsgruppen und Lehrberufen untersucht und beschrieben.
Die laufende Anpassung der beruflichen Erstausbildung an die wirtschaftlichen und technologischen Entwicklungen ist ein wesentlicher Faktor für die Qualitätssicherung des Ausbildungsangebots, die allen Arbeitsmarktparteien dient.
Die vorliegende Evaluierung wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort vom ibw - Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft durchgeführt. Ziel der Evaluierung war es, das als Ausbildungsversuch eingerichtete Spezialmodul Hochvolt-Antriebe im Rahmen des Lehrberufs Kraftfahrzeugtechnik aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und eine Grundlage für die Beurteilung des Erfolges sowie die Entscheidung einer Überführung des Ausbildungsversuchs in ein reguläres Spezialmodul zu erhalten. Zudem wurden erforderliche Adaptierungen und Verbesserungsvorschläge für dieses Spezialmodul aufgezeigt.
Im Zuge der Evaluierung wurden neben sekundärstatistischer Analysen zehn leitfadengestützte Interviews sowie eine Kurzbefragung unter Zuhilfenahme digitaler Elemente durchgeführt. Die telefonischen Interviews fanden unter zu Hilfenahme eines strukturierten Leitfadens zwischen August und November 2018 statt.
Der als zweiteilige Studie konzipierte „Fachkräfteradar 2018“ zeigt auf, wie es aktuell um den Fachkräftebedarf und -mangel in Österreich bestellt ist. Auf Basis sekundärstatistischer Analysen stehen in Teil 1 Schlüsselindikatoren zu Arbeitslosigkeit, Beschäftigungsentwicklung und Stellenmarkt im Fokus. Im zweiten Teil des Fachkräfteradars werden die Ergebnisse der Unternehmensbefragung zu Fachkräftebedarf und -mangel präsentiert: Eine Einschätzung der Stärke des Fachkräftebedarfs, Gründe für und Auswirkungen von Fachkräftemangel sowie eine Hochrechnung des Fachkräftebedarfs sind Hauptthemen der Studie.