Präsentationen, Studien, Infografiken und Broschüren
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Präsentationen, Studien, Infografiken und Broschüren
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Die vorliegende Evaluierung wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft vom
ibw - Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft - durchgeführt. Ziel der Evaluierung war es, den als
Ausbildungsversuch eingerichteten Lehrberuf Glasverfahrenstechnik mit zwei Schwerpunkten aus
verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und eine Grundlage für die Beurteilung des Erfolges sowie
die Entscheidung einer Überführung des Ausbildungsversuchs in einen regulären Lehrberuf zu erhalten.
Zudem sollten eventuell erforderliche Adaptierungen und Verbesserungsvorschläge für diesen
aufgezeigt werden.
Im Zuge der Evaluierung des Lehrberufes wurde neben einer sekundärstatistischen Analyse eine
Onlinebefragung unter den zum Befragungszeitpunkt (Mai 2024) ausbildenden Betriebe und der
entsprechenden Berufsschule (TFSB Kramsach für Glastechnik) durchgeführt. Sieben Vertreter:innen
aus den ausbildenden Betrieben und vier Vertreter:innen aus der Berufsschule konnten für die
Evaluierung gewonnen werden.
Da es in den Ergebnissen der Befragung zu keinen signifikanten Unterschieden in den beiden
Ausbildungsschwerpunkten Hohlglasproduktion und Flachglasveredelung gab, und die Anzahl der
ausbildenden Betriebe so gering ist, erfolgt die Ergebnisdarstellung im vorliegenden Bericht für beide
Schwerpunkte zusammen.
Die Ergebnisse einer jährlichen österreichweiten Unternehmensbefragung („Arbeitskräfteradar“) im Auftrag der WKO (Durchführung April 2024; n = 2.793 Unternehmen) zeigen, dass trotz eines Rückgangs seit 2022 der Arbeits- und Fachkräftemangel in Österreich im April 2024 auf einem sehr hohen Niveau liegt (rund 193.000 offene Stellen für Fachkräfte bezogen auf alle Mitgliedsbetriebe der WKO), welcher im überwiegenden Teil der österreichischen Betriebe (82%) spürbar wird, die Arbeitsbelastung der UnternehmerInnen, ihrer Familienangehörigen und der aktuellen MitarbeiterInnen erhöht, die Qualität der Leistungserbringung und die Zufriedenheit der KundInnen gefährdet, die Innovationsfähigkeit einschränkt und auch zu deutlichen Einbußen des wirtschaftlichen Erfolgs der österreichischen Unternehmen (weniger Umsatz und höhere Kosten) führt.