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  • ibw-studie_sharing_expertise-1

    Sharing expertise

    International Cooperation in Dual Education by the Austrian Federal Economic Chamber (WKÖ), 2013 – 2023

    ibw-Studie, Wien, 2025
    Seidler V., Schmid K.

    Die duale Berufsbildung erlebt international eine Renaissance, und das Interesse des Auslands am österreichischen Modell der Lehre wächst. Die Studie erfasst erstmals die über 400 internationalen Aktivitäten von WKÖ und des ibw im Zeitraum 2013 – 2023, zeigt die Vielfalt der Kooperationsformen auf, diskutiert Gelingensbedingungen nachhaltiger Systemreformen und analysiert die Stärken und Schwächen des österreichischen Supportsystems.

     

    Dual vocational education is experiencing an international renaissance, and foreign interest in the Austrian apprenticeship model is growing. This study is the first to document the more than 400 international activities of the Austrian Federal Economic Chamber (WKÖ) and ibw Austria between 2013 and 2023, highlighting the diversity of cooperation models, discussing the conditions for successful, sustainable system reforms, and analyzing the strengths and weaknesses of the Austrian support system.

  • Forschungsbericht_225_Umschlag_A4

    Lehrlingsausbildung im Überblick 2025

    Strukturdaten, Trends und Perspektiven

    ibw-Forschungsbericht Nr. 225, Wien, 2025
    Dornmayr H.

    Die aktuelle Entwicklung am österreichischen Lehrstellenmarkt ist von einem starken Rückgang der Zahl der Lehrlinge im 1. Lehrjahr gekennzeichnet. Dafür dürften auch konjunkturelle Gründe eine maßgebliche Rolle spielen. Das Matching von Angebot und Nachfrage am Lehrstellenmarkt ist derzeit außergewöhnlich schwierig. In Wien finden sich viele Lehrstellensuchende, in den Bundesländern Oberösterreich, Salzburg, Steiermark und Tirol viele beim AMS vorgemerkte offene Lehrstellen. Auch der österreichweite, ungedeckte Bedarf an Fachkräften („Fachkräftemangel“) ist nach wie vor hoch.

    Dies sind einige von vielen Befunden der aktuellen Ausgabe der jährlich erscheinenden ibw-Publikation „Lehrlingsausbildung im Überblick“, welche auf rund 200 Seiten das Ziel verfolgt, alle relevanten und verfügbaren statistischen Daten und Kennzahlen zur Lehrlingsausbildung in Österreich darzustellen.

  • ibw-forschungsbericht_c224

    Volkswirtschaftlicher Nutzen der Lehrlingsausbildung

    ibw-Forschungsbericht Nr. 224, Wien, 2025
    Schmid K., Petanovitsch A.

    Durchforstet man die einschlägige (inter)nationale Forschung zum Nutzen der Lehrlingsausbil­dung, dann wird schnell klar, wie spärlich eigentlich die empirischen Befunde sind. Das spiegelt das Faktum wider, dass die Lehre in den meisten Ländern entweder nicht existiert oder nur von einem kleinen Segment der Jugendlichen durchlaufen wird. Studien mit Fokus auf die Lehre in einem österreichischen (bzw. dem deutschsprachigen Modell folgenden) Verständnis gibt es nur in etwa 30 (aus den DACH-Ländern). In diesen Studien werden überwiegend Teilaspekte aus Perspektive der Mikroebene (Akteure), also der Individuen und/oder der Lehrbetriebe, behandelt.

    Die neue ibw-Studie versucht hier einen Schritt weiterzugehen indem einerseits der Fokus auf dem expliziten Vergleich der Lehre mit anderen beruflichen (d.h. vollzeitschulischen) Ausbildungsformen der Sekundarstufe II (sowie ggf. auch des Tertiärsektors) gelegt wird und andererseits Themenfelder behandelt werden, die bislang empirisch nur ansatzweise Gegenstand der Forschung waren. Als Meta-Outcomes werden thematisiert:

    • Lehre und Staatshaushalt („Einsparung“ öffentlicher Bildungsausgaben, fiskali­sche Effekte)
    • Lehre und Wertschöpfung (Beitrag zum BIP, Unternehmensbiografie/-nachfolge, Innovation)
    • Lehre und Beschäftigungseffekte (Arbeitsmarktpassung, (Lebens)Einkommen) sowie gesellschaftliche Integration (Jugend-Arbeitslosigkeit)
    • Lehre und Unternehmen (Fachkräftesicherung, Wettbewerbsfähigkeit, Unterneh­menskultur, Beschäftigtenumschlag, Relevanz der kompetenten Umsetzer etc.)

    Darüber hinaus liefert eine breit angelegten Unternehmensbefragung mannigfache aktuelle Befunde zu Motiven und Argumenten für und gegen eine eigene Lehrlingsausbildung, zu Übernahmewahrschein­lichkeiten selbst ausgebildeter Fachkräfte, zum produktive Beitrag der Lehrlinge zum Produktions­prozess, zu Herausforderungen hinsichtlich Ausbildungsreife und Ausbildungserfolg, zur Relevanz der Lehrbetriebsförderung u.v.m.

  • ibw-bericht_evaluierungsbericht_assistent_sicherheitsverwaltung-1

    Evaluierung des Lehrberufs Assistent/Assistentin in der Sicherheitsverwaltung

    Endbericht an das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus

    Endbericht, Wien, 2025
    Bräuml S.

    Die Studie evaluiert den neu geschaffenen Lehrberuf Assistent:in in der Sicherheitsverwaltung. Sie kombiniert quantitative Sekundärdatenanalysen mit Befragungen zentraler Akteur:innen der Ausbildungspraxis. Ziel ist die Bewertung des Ausbildungsversuchs sowie die Ableitung von Empfehlungen für dessen Weiterentwicklung. Die Ergebnisse dienen als Entscheidungsgrundlage für eine mögliche Verstetigung im Berufsbildungssystem.

  • ibw-bericht_evaluierungsbericht_eventkaufmann_frau-1

    Evaluierung des Lehrberufs Eventkaufmann/Eventkauffrau

    Endbericht an das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus

    Endbericht, Wien, 2025
    Bräuml S.

    Seit 2020 wird der Lehrberuf Eventkaufmann/-frau als Ausbildungsversuch erprobt, mit Fokus auf Planung, Durchführung und Management von Veranstaltungen. Die Evaluierung analysiert seine Umsetzung anhand statistischer Daten und Befragungsergebnisse aus Betrieben und Berufsschulen. Damit wird aufgezeigt, wie gut der Lehrberuf die Anforderungen der Branche erfüllt. Die Studie liefert zentrale Ansatzpunkte für seine Weiterentwicklung und zukünftige Ausgestaltung.

  • evaluierungsbericht_industriekaufmann

    Evaluierung des Lehrberufs Industriekaufmann/Industriekauffrau

    Endbericht an das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus

    Endbericht, Wien, 2025
    Bräuml S.

    Die Evaluierung untersucht den reformierten Lehrberuf Industriekaufmann/-frau im Kontext aktueller Anforderungen der Industrie. Sie kombiniert quantitative Analysen mit Einschätzungen von Betrieben und Berufsschulen. Ziel ist die Bewertung der modernisierten Ausbildungsordnung sowie die Identifikation von Optimierungspotenzialen. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die Weiterentwicklung des Lehrberufs.

  • ibw-forschungsbericht_c223

    Unternehmensbefragung zum Arbeits- und Fachkräftebedarf/-mangel

    Arbeitskräfteradar 2025

    ibw-Forschungsbericht Nr. 223, Wien, 2025
    Dornmayr H., Riepl M.

    Die Ergebnisse einer jährlichen österreichweiten Unternehmensbefragung („Arbeitskräfteradar“) im Auftrag der WKÖ (letzte Durchführung März/April; n = 2.483 Unternehmen) zeigen, dass der Arbeits- und Fachkräftemangel in Österreich im Frühjahr 2025 weiterhin auf einem sehr hohen Niveau liegt (rund 176.000 offene Stellen für Fachkräfte bezogen auf alle Mitgliedsbetriebe der WKO). Der Mangel ist in einem großen Teil der befragten österreichischen Betriebe (78%) spürbar, erhöht die Arbeitsbelastung der Unternehmer:innen, ihrer Familienangehörigen und der aktuellen Mitarbeiter:innen, gefährdet die Qualität der Leistungserbringung und die Zufriedenheit der Kund:innen, schränkt die Innovationsfähigkeit ein und führt zu deutlichen Einbußen des wirtschaftlichen Erfolgs der österreichischen Unternehmen (weniger Umsatz und höhere Kosten).

  • ibw-forschungsbericht_c222

    Zukunft der Lehrlingsausbildung

    Qualitative Befunde aus Perspektive von Industrieunternehmen

    ibw-Forschungsbericht Nr. 222, Wien, 2025
    Schmid K., Petanovitsch A.

    Die Lehrlingsausbildung sieht sich in den letzten Jahren vor zunehmende Herausforderungen gestellt - Stichworte demografische Entwicklung, Ausbildungsreife (insb. mangelnde Grundkompetenzen), nachhaltige Attraktivität maturaführender Schulen (AHS-Gymnasien und BHS).
    Diese Entwicklungen stehen jedoch auch in Widerspruch zu empirischen Befunden eines anhaltenden Fachkräftemangels, insbesondere für (Lehr)Berufe auf der „mittleren Qualifikationsebene“.

    Wie wird diese Situation von der österreichische Industrie eingeschätzt? Gibt es eigentlich Alternativen zur dualen Berufsbildung aus Sicht der Industriebetriebe und welche Konsequenzen wären damit verbunden? Ist absehbar, dass der Fachkräftebedarf zukünftig stärker über andere Qualifizierungsschienen (BMHS-Absolvent*innen, Hochschul-Absolvent*innen, Weiterbildung, Anlernen, Fachkräftezuwanderung etc.) gedeckt werden wird? Und/oder wird verstärkt auf Automatisierung gesetzt werden?

    Kurz gesagt, welche Zukunftsszenarien zeichnen sich für die Lehre im Produktions-/Industriesektor ab?

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