Forschung Bibliothek

Im Geschäftsbereich Forschung erstellt das ibw Studien und Analysen an der Schnittstelle Bildung, Wirtschaft und Qualifikation.

 

Das thematische Spektrum der ibw-Forschungsarbeiten ist breit und reicht von Analysen der duale Berufsbildung, der schulischen und tertiären Ausbildung über Arbeitsmarktanalysen bis hin zur beruflicher Weiterbildung.

In unserer Forschungsbibliothek finden Sie fundierte Daten, Studien und Hintergrundanalysen des ibw an der Schnittstelle Bildung, Wirtschaft und Qualifikation. Die meisten unserer ibw-Studien haben einen nationalen und zum Teil auch regionalen Fokus. Aufgrund der immer stärker werdenden internationalen Perspektive durch die EU-Bildungspolitik und OECD-Systemvergleiche ist die ibw-Expertise aber auch international immer stärker gefragt. Seit Jahren ist das ibw Partner bzw. Koordinator einer Vielzahl an EU-Projekten. Das ibw ist außerdem Kooperationspartner von Cedefop, dem Europäischen Zentrum für die Förderung der Berufsbildung.

 

  • eb023

    Hintergrundanalyse zur Wirksamkeit der betrieblichen Lehrstellenförderung (gemäß §19c BAG). Synthesebericht

    öibf-ibw-Studie, Wien, 2016
    Dornmayr H., Schlögl P., Mayerl M., Winkler B.

    Im vorliegenden Synthesebericht werden die zentralen Ergebnisse aus fünf abgegrenzten Arbeitspaketen  im Rahmen der Hintergrundanalyse zur Wirksamkeit der betrieblichen Lehrstellenförderung gemäß §19c BAG zusammengeführt. Das Projekt verfolgt das Ziel, eine wirkungsorientierte Betrachtung der aktuellen Fördermaßnahmen und deren konkreter Umsetzung vorzunehmen. Ausgehend von einer Beschreibung des Projektauftrages und  der Projektkonzeption werden die wichtigsten Ergebnisse jedes Arbeitspaketes präsentiert. Kern des Syntheseberichtes sind die konsolidierten Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen in Bezug auf die Weiterentwicklung der Lehrstellenförderung, die sich aus den vielfältigen Ergebnissen erschließen.

  • eb024

    Kontext- und Implementationsanalyse der betrieblichen Lehrstellenförderung (gemäß §19c BAG)

    Teilbericht im Rahmen der ibw-öibf-Studie „Hintergrundanalyse zur Wirksamkeit der betrieblichen Lehrstellenförderung (gemäß §19c BAG)“

    ibw-Studie, Wien, 2016
    Dornmayr H., Petanovitsch A., Winkler B.

    Die Kontext- und Implementationsanalyse wurde im Rahmen der Hintergrundanalyse zur Wirksamkeit der betrieblichen Lehrstellenförderung (gemäß §19c BAG) durchgeführt und zeichnet den Entstehungsprozess, die Abwicklung, Umsetzung sowie das Ausmaß der Inanspruchnahme einzelner Förderarten der betrieblichen Lehrstellenförderung gemäß §19c BAG nach. Ausgehend von der geschichtlichen Entwicklung werden die Bestimmungen der einzelnen Maßnahmen (Zielsetzung, Art, Höhe, Dauer, Gewährung) und die Fördervolumina beschrieben. Den Hauptteil bilden die deskriptive Beschreibung und die Analyse der betrieblichen Inanspruchnahme der verschiedenen Maßnahmen.

  • ibw-forschungsbericht_c186

    Nach der Lehre: Ausbildungs- und Berufserfolg von Lehrabsolventen und Lehrabsolventinnen in Österreich

    Eine empirische Untersuchung auf Basis von amtlichen Individual- / Registerdaten und persönlicher Befragung

    ibw-Forschungsbericht Nr. 186, Wien, 2016
    Dornmayr H., Winkler B.

    Wie ist es um den Ausbildungserfolg und beruflichen Verbleib von LehrabsolventInnen in Österreich bestellt? Diesen Fragen geht der ibw-Forschungsbericht „Nach der Lehre“ nach und kombiniert dabei Befunde aus dem ibw-LehrabsolventInnenmonitoring und der ibw-LehrabsolventInnenbefragung.

    Die für Österreich einzigartigen Forschungsergebnisse zeigen ein sehr detailliertes und umfassendes Bild der Lehrlingsausbildung und der anschließenden Berufseinmündung von LehrabgängerInnen: Die Zufriedenheit der LehrabsolventInnen mit ihrer Lehrausbildung und ihrem Beruf fällt überwiegend positiv aus. Außerdem wird sichtbar, dass eine positiv absolvierte Lehre die Eingliederung in das Beschäftigungssystem vor allem auch im Vergleich zu Drop-Outs erheblich begünstigt. Der unmittelbare Ausbildungserfolg gemessen am Ergebnis bei der Lehrabschlussprüfung spiegelt sich dabei direkt im Arbeitsmarkterfolg wieder. Herausforderungen für die Lehre zeichnen sich vor allem in Hinblick auf das Image und ihre gesellschaftliche Wertschätzung ab.

    Bestellung der Print-Ausgabe für einen Druckkostenbeitrag von 17 Euro (inkl. allfälliger Versandspesen).

  • ibw_forschungsbericht_c187_neu

    Skills for the Future. Zukünftiger Qualifizierungsbedarf aufgrund erwarteter Megatrends

    Analysen und Befunde auf Basis der IV-Qualifikationsbedarfserhebung 2016

    ibw-Forschungsbericht Nr. 187, Wien, 2016
    Schmid K., Winkler B., Gruber B.

    Megatrends wie Industrie 4.0, Globalisierung, Demografie (Alterung, Migration) sind anhaltende Quellen sich verändernder Anforderungen an Tätigkeiten und infolge auch Kompetenzen von MitarbeiterInnen. Im Kern geht es dabei um eine Bedeutungszunahme höherqualifizierter Tätigkeiten: Dies bedeutet breitere und komplexere Aufgabenspektren, verstärkte Umsetzung in Teamwork-/Projektarbeit-Arrangements (und infolgedessen eine steigende Bedeutung von Soft Skills) sowie umfassenderes Know-how über betriebliche Prozesse. Besonders relevant sind die Auswirkungen der Megatrends für die mittlere Fachkräfteebene (MitarbeiterInnen mit Lehr-, Fachschul- oder BHS-Abschluss). Viele Unternehmen stufen sich bzw. ihre MitarbeiterInnen bezüglich der durch Industrie 4.0 bzw. Globalisierung/Internationalisierung angestoßenen Entwicklungen jedoch als nicht ausreichend qualifiziert ein.

     

    Megatrends such as Industry 4.0, globalisation, demography (aging, migration) are lasting sources of changing requirements for activities and, as a consequence, also competences of employees. Essentially it is a matter of an increase in the significance of higher qualified activities: this means broader and more complex ranges of tasks, increased implementation in teamwork/project work arrangements (and, as a consequence, an increasing significance of soft skills) and also more extensive know-how about company-based processes. The effects of the megatrends are particularly relevant for the middle level of skilled labour (employees with an apprenticeship, technical vocational school or college qualification).
    Many companies consider themselves/their employees to be not sufficiently qualified with regard to the developments initiated by Industry 4.0 and globalisation/internationalisation.

  • ibw_forschungsbericht_c185_neu

    Skills for Today. Aktueller Qualifizierungsbedarf und Rekrutierungsschwierigkeiten

    Analysen und Befunde auf Basis der IV-Qualifikationsbedarfserhebung 2016

    ibw-Forschungsbericht Nr. 185, Wien, 2016
    Schmid K., Winkler B., Gruber B.

    Unternehmen stehen vor zahlreichen Herausforderungen bei der Sicherstellung ihres Bedarfs an einer adäquat qualifizierten Belegschaft. Vor dem Hintergrund eines anhaltenden Trends zur Höherqualifizierung – wesentlich getrieben durch den technologischen Fortschritt – zeigt sich ein manifester Fachkräftemangel im MINT-Berufsfeld. Die Nachfrage der Unternehmen nach Personal ist durchaus heterogen, was deren Qualifikationszuschnitte betrifft. Das simple Bild einer primär auf akademische Abschlüsse ausgerichteten Nachfrage entspricht jedenfalls nicht der Realität. Auch zukünftig wird die mittlere Fachkräfteebene das Rückgrat der Beschäftigten stellen. Zudem wird berufliche Höherqualifizierung immer wichtiger. Generell sind auffällige Unterschiede zwischen den Firmen betreffend ihres Rekrutierungsbedarfs, ihrer Rekrutierungsschwierigkeiten sowie ihrer Einstellungs-/HRM-Strategien beobachtbar. Die aktuelle Qualifikationsstruktur der Belegschaft ist dabei ein wichtiger Einflussfaktor.

    Weiter-/tiefergehende Befunde und Analysen zur IV-Qualifikationsbedarfserhebung 2016 sind dem Forschungsbericht zu entnehmen.

     

    Companies face a number of challenges when it comes to meeting their demand for appropriately qualified staff. Against the background of a continuing trend towards higher qualifications – mainly driven by technological progress – a clear lack of skilled workers becomes apparent in the field of the MINT occupations. The companies’ demand for staff is truly heterogeneous in terms of their qualification profiles. In any case, the simple picture of demand that is primarily geared towards academic qualifications does not reflect reality at all. The medium skilled workers’ level will also represent the backbone of employees in the future. Furthermore, higher vocational qualifications are gaining in importance. In general, noticeable differences regarding recruitment demand, recruitment difficulties and recruitment/HRM strategies can be observed between companies. In this connection, the staff’s current qualification structure is a major influential factor.

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