Forschung Bibliothek

Im Geschäftsbereich Forschung erstellt das ibw Studien und Analysen an der Schnittstelle Bildung, Wirtschaft und Qualifikation.

 

Das thematische Spektrum der ibw-Forschungsarbeiten ist breit und reicht von Analysen der duale Berufsbildung, der schulischen und tertiären Ausbildung über Arbeitsmarktanalysen bis hin zur beruflicher Weiterbildung.

In unserer Forschungsbibliothek finden Sie fundierte Daten, Studien und Hintergrundanalysen des ibw an der Schnittstelle Bildung, Wirtschaft und Qualifikation. Die meisten unserer ibw-Studien haben einen nationalen und zum Teil auch regionalen Fokus. Aufgrund der immer stärker werdenden internationalen Perspektive durch die EU-Bildungspolitik und OECD-Systemvergleiche ist die ibw-Expertise aber auch international immer stärker gefragt. Seit Jahren ist das ibw Partner bzw. Koordinator einer Vielzahl an EU-Projekten. Das ibw ist außerdem Kooperationspartner von Cedefop, dem Europäischen Zentrum für die Förderung der Berufsbildung.

 

  • ibw-studie_abschlusspruefungen_sekundarstufeII

    Abschlussprüfungen der Sekundarstufe II

    Internationaler Review zu Prüfungsformaten und Berechtigungen

    ibw-Studie, Wien, 2020
    Petanovitsch A., Schmid K. (Projektleitung)

    Der „offene“ Hochschulzugang in dem Sinne, dass „die Matura“ ausschließlich zum Übertritt/Einstieg in ein hochschulisches Studium berechtigen würde, ist international die Ausnahme und dort, wo existent, üblicherweise lediglich für einen Ausschnitt der Studienfächer möglich. Die Allokationsmechanismen fußen nämlich zumeist entweder auf einer abgebenden SchülerInnenleistungslogik („Numerus Clausus“) oder einer aufnehmenden Prognoselogik („Aufnahmetests/-verfahren“).

    Dies verdeutlicht eine vergleichende ibw-Analyse zu den Übergangssystemen zwischen Sekundarstufe II und Tertiärbildung unter rund 40 Ländern weltweit. Die Studie enthält zudem weitere vergleichende Befunde zu den Langformen der Berufsbildung ("BHS"), zu den Übertrittsregime in den Fachhochschulbereich sowie zu den Prüfungsformaten der Abschlussprüfungen (Stichwort (teil)zentralisierte/standardisierte "Matura").

  • Cover_700x1000

    Ältere Arbeitslose in Oberösterreich

    ibw-Forschungsbericht Nr. 202, Linz/Wien, 2020
    Dornmayr H., Gruber B., Rechberger M.

    Bis einschließlich 2019 war auch in Oberösterreich eine grundsätzlich positive Entwicklung am Arbeitsmarkt zu beobachten, in welcher allerdings die Gruppe der Älteren (Über-50-Jährigen) zur am stärksten und am nachhaltigsten von Arbeitslosigkeit betroffenen Altersgruppe wurde, in besonderem Maße gilt dies für die 60-64-Jährigen.

    Dennoch zeigt die vorliegende Studie erhebliche und beachtliche Chancen und Potentiale zur Beschäftigung älterer Personen bei oberösterreichischen Unternehmen. Denn wenn Personalverantwortliche gebeten werden, die Stärken und Schwächen von älteren und jüngeren Beschäftigten zu vergleichen, überwiegen die Stärken der älteren Beschäftigten (über 50 Jahre) deutlich. Besonders wichtig dabei sind Zuverlässigkeit, Arbeitsmotivation und Teamfähigkeit. 85% der befragten Unternehmen befinden, dass ein ausgewogener Mix von älteren erfahrenen MitarbeiterInnen und Jüngeren für ihr Unternehmen optimal wäre.

  • ams_ergebnisbericht_new_digital_skills_final-1

    AMS New Digital Skills

    Welche Kompetenzen benötigen MitarbeiterInnen im Zuge der Digitalisierung?

    Ergebnisbericht, Wien, 2019
    Bliem W., Bröckl A., Grün G.

    Welche Herausforderungen hat die Digitalisierung für Österreichs Unternehmen gebracht? Welche Kompetenzen sind dadurch für Beschäftigte und Arbeitssuchende wichtig geworden? 125 Unternehmen aus fünf Clustern (Produktion, Büro / Verwaltung, Handel, Tourismus / Wellness, Bau) haben in Workshops und Interviews ihren betrieblichen Alltag reflektiert und die wichtigsten Kompetenzen für die digitale Transformation definiert. Die Ergebnisse zeigen: Neben technischen sind es vor allem menschliche (soziale, methodische, persönliche) Kompetenzen, die immer mehr an Relevanz gewinnen. Und: Führungskräften kommt dabei eine besonders wichtige Rolle zu.

    Mehr Info unter https://www.ams.at/newskills

  • ibw-forschungsbericht_c196

    Betriebliche AusbilderInnen in Österreich

    Erfahrungen, Herausforderungen, Wünsche

    ibw-Forschungsbericht Nr. 196, Wien, 2019
    Dornmayr H., Lengauer B., Rechberger M.

    Den betrieblichen AusbilderInnen kommt eine Schlüsselrolle in der Lehrlingsausbildung zu. Eine vom ibw durchgeführte repräsentative Befragung von über 1.000 betrieblichen AusbilderInnen in Österreich ermöglicht einen genauen Blick auf diese oftmals wenig beachtete Gruppe: Bemerkenswerte 98% der AusbilderInnen geben an, dass sie ihrer Aufgabe als AusbilderIn gerne nachgehen. Ihre aktuell und mit Abstand größte Herausforderung sehen sie in der Rekrutierung von Lehrlingen, d.h. einem quantitativen und qualitativen Mangel an Bewerbungen.

  • companies_engaging_in_dual_vet-1

    Companies Engaging in Dual VET: Do Financial Incentives Matter?

    Approaches in Austria, Germany, Liechtenstein and Switzerland Options, Pros and Cons for Reform Processes

    ibw-report, Zürich, 2019
    Schmid K.

    It is generally assumed that companies benefit from their engagement in dual VET – for example, from the productive work of apprentices (which in many cases even exceeds the total costs of training) or by saving hiring costs because of having well-trained future staff in-house. Such advantages would suggest that offering financial incentives for companies to engage in dual VET is unnecessary.

    However, even in “classical” dual VET countries like Austria, Germany and Switzerland specific financial mechanisms (such as subsidies and training funds) exist that support companies in their engagement in VET. Therefore, what are the pros and cons of providing financial incentives to training companies?

    ibw produced this discussion note for DC dVET to offer basic information and outline a set of key questions especially oriented for countries that try to foster company engagement in their VET-systems.

  • ibw-forschungsbericht_c198

    Fachkräfteradar 2019

    ibw-Forschungsbericht Nr. 197 | ibw-Forschungsbericht Nr. 198, Wien, 2019
    Dornmayr H., Rechberger M.

    Die Ergebnisse des vom ibw im Auftrag der WKO erstellten Fachkräfteradars 2019 zeigen, dass alleine schon aufgrund der demographischen Entwicklung auch in den kommenden Jahren mit einer weiteren Verschärfung des Fachkräftemangels zu rechnen ist.

    Dabei ist auch 2019 in fast allen Teilen der österreichischen Wirtschaft der Fachkräftemangel nochmals gestiegen: 46% der Betriebe leiden unter sehr starkem Fachkräftemangel, weitere 29% unter eher starkem. Insgesamt gaben 88% der befragten Unternehmen (WKO-Mitgliedsbetriebe) an, dass sie im letzten Jahr den Mangel an Fachkräften (zumindest) gespürt haben. Besonders intensiv wird der Mangel an Fachkräften am Bau, im Tourismus, im handwerklich-technischen Bereich, in mittelgroßen Betrieben sowie in West-Österreich erlebt. Nach Bildungsabschlüssen betrachtet ist die Besetzung offener Stellen vor allem bei LehrabsolventInnen besonders schwierig.

    Die Studie „Fachkräfteradar 2019“ besteht aus umfangreichen sekundärstatistischen Analysen (Schlüsselindikatoren – Fachkräfteradar Teil I) und einer österreichweiten Befragung von mehr als 4.600 Betrieben (Fachkräfteradar– Teil II).

  • factsheet_de_oe

    Factsheet Lehrlingsausbildung Deutschland - Österreich

    Wien, 2019

    Dieses Factsheet gibt einen Überblick über wichtige Eckpunkte der Lehrlingsausbildung in Deutschland. Ein Vergleich mit dem österreichischen System soll Unterschiede und Gemeinsamkeiten aufzeigen.

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