Tertiäre Bildung

Das ibw erstellt Studien, Analysen und Evaluierungen zum Hochschulbereich und zur höheren Berufsbildung. Damit schaffen wir eine breite Informationsbasis für Akteure im Bereich der tertiären Bildung.

 

Unsere Schwerpunkte:

  • Analysen zur höheren Berufsbildung
  • Studien zu Ausbildungstrends und Arbeitsmarktperspektiven
  • Bedarfs-, Akzeptanz- und Kohärenzstudien
  • Unterstützung bei Qualitätssicherungsprozessen

 

  • ibw-forschungsbericht_c136

    Betriebliche Kompetenzentwicklung in Kooperation von Hochschulen und Wirtschaft

    Erhebung von Kooperationsfeldern und -formen, Analyse der Angebots- und Nachfragestruktur, Defizitanalyse und Gestaltungsempfehlungen

    ibw-Forschungsbericht Nr. 136, Wien, 2007
    Thum-Kraft M., Falter C., Gahleitner C., Stockinger A., Wöss L.

    Unternehmen sehen die Entwicklung ihrer Humanressourcen durch betriebliche Weiterbildung und Personalentwicklung (PE) zunehmend als zentralen Wettbewerbsfaktor an. Diese international feststellbare Entwicklung wird auch für Österreich durch eine Reihe von Erhebungen belegt (z.B. Kailer u.a. 1995, 2001, Schneeberger/Kastenhuber 1997, Schmid 2001, PEF 2003, Kai-ler/Stockinger 2007).
    Diese Entwicklung wird auch durch Quantität und Qualität der beim „Knewledge Staatspreis für lebensbegleitendes Lernen im beruflichen Kontext“ des BMWA eingereichten betrieblichen Personalentwicklungskonzep-tes untermauert (Thum-Kraft 2004).

     

    Companies increasingly see the development of their human resources through corporate further education and personnel development (PD) as a central factor for competitiveness. This development can be observed internationally (see for example the CEDEFOP study from Descy/Tessaring 2002, Brandsma/Kessler/Münch 1996, EIU/IBM 1996, DTI/DFU/FEDA or J., Nyhan 2000) and has also been documented in Austria through a series of surveys (e.g. Kailer et. al. 1995, 2001, Schneeberger/Kastenhuber 1997, Schmid 2001, PEF 2003, Kailer/Stockinger 2007).
    This development is also supported in terms of quantity and quality by the corporate personnel development concept submitted by the Federal Ministry of Economics and Labor of the Republic of Austria (BMWA) for the “Knewledge Staatspreis für lebensbegleitendes Lernen im beruflichen Kontext” (Knewledge National Award for Lifelong Learning in a Vocational Context) (Thum-Kraft 2004).

  • eb01

    Von der Lehre zur postsekundären Bildung (2007)

    Eine Studie und Modelle zur Durchlässigkeit im österreichischen Bildungssystem

    Endbericht, Wien, 2007
    Archan S., Schlögl P.

    Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) hat das Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) und das Österreichische Institut für Berufsbildungsforschung (öibf) beauftragt, Optionen zur Erhöhung der Durchlässigkeit im Bildungssystem für Lehrabsolvent(inn)en aufzuzeigen. Die Intention dahinter ist, die Schnittstelle zwischen Lehre und postsekundärer bzw. tertiärer Ebene zu verbessern und damit die Attraktivität der dualen Ausbildung zu erhöhen. Auf Basis einer Analyse von bereits bestehenden Kooperationen zwischen Lehre und (Hoch)Schule bzw. Weiterbildung wurden von den Auftragnehmern drei Modellvorschläge entwickelt, die eine gleichzeitige Absolvierung von Lehre und Matura vorsehen. Diese Modelle wurden zwischen April und November 2006 mit Berufsbildungsexpert(inn)en diskutiert, um deren Meinungen einzuholen und mögliche Richtungen der Weiterführung dieser Thematik auszuloten. Das Ergebnis: Mehr als zwei Drittel der Befragten sehen Bedarf an einer stärkeren Verknüpfung von Lehre und Matura. Dabei wird allerdings nicht die Einführung einer völlig neuen Bildungsschiene favorisiert, sondern die Ausweitung und Optimierung der bestehenden Kombinationsmöglichkeiten von Lehre und Berufsreifeprüfung (BRP). Die BRP hat, den Studienergebnissen zufolge, seit ihrem Bestehen an Akzeptanz gewonnen und sich zu einem wichtigen Instrument der Durchlässigkeit im Sinne des lebenslangen Lernens etabliert.

     

    The Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA - Federal Ministry of Economics and Labour of the Republic of Austria) commissioned the Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw – Institute for Research on Qualifications and Training of the Austrian Economy) and the
    Österreichische Institut für Berufsbildungsforschung (öibf – Austrian Institute for Research on Qualifications and Training), to determine options for increasing the transparency in the educational system for people who have completed apprenticeships. The intention behind the study is improve the interface between apprenticeships and post secondary and tertiary education levels and to thus increase the attractiveness of
    the dual education. Based on an analysis of already existing cooperations between apprenticeships and universities and schools and respectively institutions for further education, the client developed three model proposals that provide for the simultaneous completion of an apprenticeship and a certificate of secondary education and VET diploma granting access to tertiary education. These models were discussed with qualifications and trainings experts between April and November 2006 to solicit their opinions and determine possible
    directions for further development of this topic. The result: more than two thirds of those questioned see a need for a strong alliance between apprenticeships and the certificate of secondary education and VET diploma granting access to tertiary education. The introduction of a completely new educational track is not favored however, but rather the expansion and optimization of the existing combination possibilities of apprenticeship and Berufsreifeprüfung (BRP - examination providing general access to higher education for skilled workers and graduates of three- to four-year full-time VET schools). According to the results of the study, the BRP has gained in acceptance since its implementation and has been established as an important instrument of transparency in terms of life-long learning.

  • ibw-bildung_und_wirtschaft_c42

    Zukunft technisch-naturwissenschaftlicher Hochschulbildung

    Studierquoten, fachrichtungsspezifische Arbeitsmarktperspektiven und Ansatzpunkte zur Förderung technologischer Qualifikation

    ibw-Bildung & Wirtschaft Nr. 42, Wien, 2007
    Schneeberger A., Petanovitsch A., Gruber A.

    Unternehmensbefragungen der letzten Jahre zeigen Arbeitsmarktengpässe in der Rekrutierung von Hochschulabsolventen/innen mit technologischer Qualifikation. Dieser Mangel überrascht auf den ersten Blick, wenn man das Wachstum der jährlichen Anzahl technisch-naturwissenschaftlicher Abschlüsse von rund 2.900 auf rund 5.800 im Vergleich zur Mitte der 90er-Jahre berücksichtigt. Das Wachstum der Absolventen/innenzahl war nicht demografisch bedingt, sondern durch eine Erhöhung der Studier- und Abschlussquote. So ist die Anzahl der Erstabschlüsse aus Technik oder Naturwissenschaften als Anteil an den 25-29-Jährigen von 2,1 Prozent im Jahr 1994/95 auf über 5,7 Prozent im Jahr 2004/05 angestiegen. Ziel vorliegender Studie ist es, diesen Widerspruch durch vertiefende empirische Analysen über Trends in der Hochschulbildung und in der Beschäftigung im Bereich Technik und Naturwissenschaften aufzuklären und im Weiteren Ansatzpunkte zur Förderung innovationsrelevanter Qualifikationen in kurz- und langfristiger Perspektive aufzuzeigen.

     

    Company surveys conducted in recent years reveal labour market shortages in the recruitment of HE graduates with technological qualifications. This gap is surprising at first sight when taking into account the annual number of graduations in technology and the sciences from about 2,900 to some 5,800 since the mid 1990s. The growth in graduate figures was not due to demographic developments but to an increase in study and graduation rates. Thus, the number of first graduations in technology and the sciences as a share in 25-to-29-year-olds rose from 2.1 percent in 1994/95 to over 5.7 percent in 2004/05. This study aims to shed some light on this contradiction by conducting more in-depth empirical analyses about trends in the HE sector and in the employment situation in technology and the sciences and, subsequently, show approaches to promote qualifications of relevance for innovation in short- and long-term perspectives.

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