Duale Berufsbildung / Lehrlingsausbildung

Mit unseren Studien liefern wir Anknüpfungspunkte für eine moderne Gestaltung der dualen Berufsausbildung. Dazu entwickeln wir Konzepte, erstellen Analysen und bereiten Grundlagen für die bildungspolitischen Entscheidungsträger auf.

 

Unsere Schwerpunkte:

  • Allgemeine Daten- und Trendanalysen
  • Evaluierung von Lehrberufen, Förderinstrumenten etc.
  • Analysen und Konzepte zur Weiterentwicklung der Lehre
  • Internationale Vergleichsstudien

 

  • eb025

    Befragung österreichischer LehrabsolventInnen zwei Jahre nach Lehrabschluss

    Teilbericht im Rahmen der ibw-öibf-Studie „Hintergrundanalyse zur Wirksamkeit der betrieblichen Lehrstellenförderung (gemäß §19c BAG)“

    ibw-Studie, Wien, 2016
    Dornmayr H., Winkler B.

    Im Rahmen der „Hintergrundanalyse zur Wirksamkeit der betrieblichen Lehrstellenförderung gemäß §19c BAG“ (ibw-öibf-Studie im Auftrag des BMWFW) führte das ibw unter anderem eine Befragung von Österreichs Lehrabsolventinnen und -absolventen rund zwei Jahre nach Lehrabschluss durch. Die Ergebnisse zeigen, dass das Ausbildungsmodell „Lehrlingsausbildung“ seine Ziele erreicht: Die überwiegende Mehrheit der Absolventinnen und Absolventen einer Lehre ist auf Fachkräfteniveau beschäftigt und übernimmt qualifizierte Tätigkeiten. Darüber hinaus drücken die befragten Lehrabsolventinnen und -absolventen eine grundsätzliche Zufriedenheit mit der Lehrlingsausbildung und dem beruflichen Erfolg nach Lehrabschluss aus. Herausforderungen für die Lehre zeichnen sich vor allem in Hinblick auf das Image und die gesellschaftliche Anerkennung bzw. Wertschätzung einer Lehre ab.

     

    As part of the “Background analysis of the effectiveness of company-based apprenticeship subsidisa-tion based on §19c of the Vocational Training Act” (ibw-öibf study commissioned by the Federal Minis-try of Science, Research and Economics or BMWFW1), ibw’s activities included carrying out a survey among Austria’s apprenticeship graduates around two years after they received their apprenticeship diploma. The findings show that the apprenticeship training scheme reaches its objectives: the vast majority of gradu-ates of an apprenticeship training programme are employed at skilled worker’s level and fulfils qualified Tasks. In addition, the questioned apprenticeship graduates generally expressed their satisfaction with apprenticeship training and with their success in professional life after having completed the programme. Challenges for apprenticeship training are mainly found with respect to its image and the social recognition and appreciation of the training.

  • eb027

    Bericht zur Situation der Jugendbeschäftigung und Lehrlingsausbildung in Österreich 2014-2015

    ibw-öibf-Bericht, Wien, 2016
    Dornmayr H., Litschel V., Löffler R.

    Der aktuelle Bericht zur Situation der Jugendbeschäftigung in Österreich, welcher gemäß §15b BAG seitens des BMWFW alle zwei Jahre dem Nationalrat vorzulegen ist, beschreibt die Maßnahmen zur Förderung von Jugendbeschäftigung und Lehrlingsausbildung in Österreich und untersucht deren Umsetzung. Es zeigt sich: Österreich konnte seine EU-weit gute Position im Bereich der Jugendbeschäftigung weitgehend halten, auch wenn zuletzt ein leichter Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit zu beobachten ist. Der unübersehbare Erfolg des dualen Systems der Lehrlingsausbildung bei der Vermeidung von Jugendarbeitslosigkeit und der Ermöglichung von früher Arbeitsmarktintegration gerät allerdings durch den (vor allem demografisch bedingten) markanten Rückgang der Zahl an Lehrlingen und Lehrbetrieben sowie der „Konkurrenz“ durch höhere Schulen unter Druck.

    Dieser Bericht kann über das BMWFW kostenlos bezogen werden.

    E-Mail-Anfragen richten Sie bitte an sabine.traumueller@bmwfw.gv.at

     

    The latest report on the situation of youth employment in Austria, which – according to §15b of the Voca-tional Training Act (BAG) – the Federal Ministry of Science, Research and Economy is obliged to submit to the National Council every two years, describes measures to promote youth employment and appren-ticeship training in Austria and analyses their implementation. It reveals the following picture: Austria has been able to largely maintain its good position throughout the EU in the field of youth employment even if a slight increase in youth unemployment can recently be observed. The evident success of the dual system of apprenticeship training in preventing youth unemployment and facilitating early labour market integration is, however, coming under pressure as a consequence of the marked decline in the number of apprentices (which is mainly due to demographic reasons) and training companies as well as the “competition” with schools leading to the matriculation exam.

  • eb023

    Hintergrundanalyse zur Wirksamkeit der betrieblichen Lehrstellenförderung (gemäß §19c BAG). Synthesebericht

    öibf-ibw-Studie, Wien, 2016
    Dornmayr H., Schlögl P., Mayerl M., Winkler B.

    Im vorliegenden Synthesebericht werden die zentralen Ergebnisse aus fünf abgegrenzten Arbeitspaketen  im Rahmen der Hintergrundanalyse zur Wirksamkeit der betrieblichen Lehrstellenförderung gemäß §19c BAG zusammengeführt. Das Projekt verfolgt das Ziel, eine wirkungsorientierte Betrachtung der aktuellen Fördermaßnahmen und deren konkreter Umsetzung vorzunehmen. Ausgehend von einer Beschreibung des Projektauftrages und  der Projektkonzeption werden die wichtigsten Ergebnisse jedes Arbeitspaketes präsentiert. Kern des Syntheseberichtes sind die konsolidierten Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen in Bezug auf die Weiterentwicklung der Lehrstellenförderung, die sich aus den vielfältigen Ergebnissen erschließen.

  • eb024

    Kontext- und Implementationsanalyse der betrieblichen Lehrstellenförderung (gemäß §19c BAG)

    Teilbericht im Rahmen der ibw-öibf-Studie „Hintergrundanalyse zur Wirksamkeit der betrieblichen Lehrstellenförderung (gemäß §19c BAG)“

    ibw-Studie, Wien, 2016
    Dornmayr H., Petanovitsch A., Winkler B.

    Die Kontext- und Implementationsanalyse wurde im Rahmen der Hintergrundanalyse zur Wirksamkeit der betrieblichen Lehrstellenförderung (gemäß §19c BAG) durchgeführt und zeichnet den Entstehungsprozess, die Abwicklung, Umsetzung sowie das Ausmaß der Inanspruchnahme einzelner Förderarten der betrieblichen Lehrstellenförderung gemäß §19c BAG nach. Ausgehend von der geschichtlichen Entwicklung werden die Bestimmungen der einzelnen Maßnahmen (Zielsetzung, Art, Höhe, Dauer, Gewährung) und die Fördervolumina beschrieben. Den Hauptteil bilden die deskriptive Beschreibung und die Analyse der betrieblichen Inanspruchnahme der verschiedenen Maßnahmen.

  • fb188

    Lehrlingsausbildung im Überblick 2016

    Strukturdaten, Trends und Perspektiven

    ibw-Forschungsbericht Nr. 188, Wien, 2016
    Dornmayr H., Nowak S.

    Die aktuelle Ausgabe der jährlich erscheinenden (von BMWFW und WKÖ geförderten) ibw-Publikation „Lehrlingsausbildung im Überblick“, zeigt einen aktuellen Querschnitt über die verfügbaren statistischen Daten zur Lehrlingsausbildung in Österreich. Darin enthalten sind neben den unmittelbaren Lehrlingsstatistiken auch neueste Daten zum Arbeitsmarkterfolg von LehrabsolventInnen, zu Lehr- und Schulabbrüchen, zu den öffentlichen und betrieblichen Kosten der Lehrlingsausbildung und vieles mehr.

    Die Print-Ausgabe kann für einen Druckkostenbeitrag von 17 Euro bestellt werden. Der Versand erfolgt kostenfrei.

  • ibw-forschungsbericht_c186

    Nach der Lehre: Ausbildungs- und Berufserfolg von Lehrabsolventen und Lehrabsolventinnen in Österreich

    Eine empirische Untersuchung auf Basis von amtlichen Individual- / Registerdaten und persönlicher Befragung

    ibw-Forschungsbericht Nr. 186, Wien, 2016
    Dornmayr H., Winkler B.

    Wie ist es um den Ausbildungserfolg und beruflichen Verbleib von LehrabsolventInnen in Österreich bestellt? Diesen Fragen geht der ibw-Forschungsbericht „Nach der Lehre“ nach und kombiniert dabei Befunde aus dem ibw-LehrabsolventInnenmonitoring und der ibw-LehrabsolventInnenbefragung.

    Die für Österreich einzigartigen Forschungsergebnisse zeigen ein sehr detailliertes und umfassendes Bild der Lehrlingsausbildung und der anschließenden Berufseinmündung von LehrabgängerInnen: Die Zufriedenheit der LehrabsolventInnen mit ihrer Lehrausbildung und ihrem Beruf fällt überwiegend positiv aus. Außerdem wird sichtbar, dass eine positiv absolvierte Lehre die Eingliederung in das Beschäftigungssystem vor allem auch im Vergleich zu Drop-Outs erheblich begünstigt. Der unmittelbare Ausbildungserfolg gemessen am Ergebnis bei der Lehrabschlussprüfung spiegelt sich dabei direkt im Arbeitsmarkterfolg wieder. Herausforderungen für die Lehre zeichnen sich vor allem in Hinblick auf das Image und ihre gesellschaftliche Wertschätzung ab.

    Bestellung der Print-Ausgabe für einen Druckkostenbeitrag von 17 Euro (inkl. allfälliger Versandspesen).

  • eb026_neu

    Nach der Lehre: Ausbildungserfolg und Erwerbskarrieren der LehrabgängerInnen 2008-2013 in Österreich

    TEILBERICHT im Rahmen der ibw-öibf-Studie „Hintergrundanalyse zur Wirksamkeit der betrieblichen Lehrstellenförderung (gemäß §19c BAG)“

    ibw-Studie, Wien, 2016
    Dornmayr H.

    Im Rahmen der „Hintergrundanalyse zur Wirksamkeit der betrieblichen Lehrstellenförderung gemäß §19c BAG“ (ibw-öibf-Studie im Auftrag des BMWFW) führte das ibw unter anderem das LehrabsolventInnenmonitoring durch, welches anhand einer Vollerhebung mit anonymisierten amtlichen Daten (Verknüpfung von Lehrlings-, Lehrabschlussprüfungs-, AMS- und Sozialversicherungsdaten) u. a. den Ausbildungserfolg und die Erwerbskarrieren von LehrabsolventInnen und Drop-Outs untersuchte. Die Ergebnisse machen sichtbar, dass eine positiv absolvierte Lehre die Eingliederung in das Beschäftigungssystem (v. a. auch im Vergleich zu Drop-Outs) begünstigt. Darüber hinaus wurde ein Zusammenhang zwischen Arbeitsmarktintegration und Ausbildungserfolg sichtbar: Am niedrigsten ist die Beschäftigungsquote drei Jahre nach Lehrabschluss/-abgang bei den Drop-Outs, am höchsten bei den LehrabsolventInnen mit einer mit Auszeichnung abgelegten Lehrabschlussprüfung. Des Weiteren weist das jeweils unter den Lehrlingen einer Berufsgruppe unterrepräsentierte Geschlecht tendenziell einen höheren Anteil an Drop-Outs in frauen- bzw. männerdominierten Lehrberufen auf. Dies kann als deutlicher Hinweis dahingehend interpretiert werden, dass die geschlechtsspezifische Segregation am Lehrstellenmarkt zu Nachteilen für die jeweils unterrepräsentierte Gruppe führen kann, die sich nicht selten auch im Zuge der weiteren Arbeitsmarktintegration nach Lehrzeitende fortsetzen. Besondere Aufmerksamkeit verdient auch der empirische Befund, dass der Anteil der LehrabbrecherInnen mit zunehmendem Alter bei Lehrzeitbeginn stark ansteigt.

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