VET in Europe and other international projects

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    VQTS-PH

    Anwendung des Vocational Qualification Transfer System – Modells für Ausbildungen im öffentlichen Gesundheitswesen

    EU-Projekt, 2011

    In diesem Projekt wurde ein innovatives und systematisches Modell, das "Vocational Qualification Transfer System (VQTS)" auf Ausbildungen in Public Health übertragen. Dabei wurden erworbene berufliche Qualifikationen bzw. bereits geleistete Arbeitsschritte in einer Ausbildung durch die Beschreibung von Lernergebnissen transparent gemacht. Zusätzlich wurden für erworbene Kenntnisse und Fertigkeiten ECVET-Punkte (Leistungspunktesystem für berufliche Ausbildungen) vergeben. Durch diese quantitative Bewertung von Lernergebnissen wurde exemplarisch dargestellt, wie (Teil-) Qualifikationen in einem anderen Land angerechnet werden können.

     

    This project transfered an innovative and systematic model, the Vocational Qualification Transfer System (VQTS), to training programmes in public health. In this process, acquired vocational qualifications and already implemented steps of work in a training course were made transparent by describing learning outcomes. In addition, ECVET (European credit transfer system for vocational education and training) points were assigned for acquired knowledge and skills. This quantitative assessment of learning outcomes served as an example for how credits can be given for (partial) qualifications in other countries.

    Kontakt/Contact: info@ibw.at

    Projektzeitraum/Project duration: 2009 - 2011

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    ZOOM

    Aufbau von gegenseitigem Vertrauen: Zoom auf EQF-Niveau sechs

    EU-Projekt, 2011
    Tritscher-Archan S.

    ZOOM zielte darauf ab, die Einstufung der Meisterqualifikation in den Nationalen bzw. in den Europäischen Qualifikationsrahmen zu testen. Anhand der Meisterqualifikationen in den Sektoren "Elektrotechnik" und "Kraftfahrzeugtechnik" wurde sowohl die Lernergebnisorientierung als auch die transparente Beschreibung der Qualifikationen als Basis für die Einordnung in ein NQR-/EQR-Niveau erprobt. Durch Peer Visits wurden die Zuordnungsargumente einer Prüfung durch "critical friends" unterzogen. Das Projekt sollte zum besseren Verständnis der Meisterqualifikationen in den beteiligten Ländern sowie zum Aufbau von gegenseitigem Vertrauen beitragen.

     

    ZOOM pursued the aim of testing the classification of the master craftsperson qualification in the National and European Qualifications Frameworks. By the example of the master craftsperson qualifications in the sectors "electrical engineering" and "motor vehicle engineering", the learning outcome orientation and the transparent description of qualifications were tested as the basis for the classification to an NQF/EQF level. Peer visits were conducted in order to have the classification arguments cross-checked by “critical friends”. The project aimed to improve understanding of the master craftsperson qualifications in the participating countries and help establish mutual trust.

    Kontakt/Contact: Sabine Tritscher-Archan

    Projektzeitraum/Project duration: 2009 - 2011

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    ELDERS

    Ältere Arbeitnehmer/innen in betrieblichen Veränderungsprozessen: Stress and well-being

    EU-Projekt, 2010
    Schmid K.

    Welchen gesundheitlichen Risiken (Stress and well-being) sind ältere Arbeitnehmer/innen in Restrukturierungsprozessen und ökonomischen Krisen ausgesetzt? Diese Frage bildete den Kern der Vergleichsstudie, an der neben Österreich auch Deutschland, Finnland, Italien, Großbritannien und Spanien teilgenommen haben. Es zeigte sich, dass Auswirkungen betrieblicher Veränderungsprozesse bei älteren Arbeitnehmer/innen oftmals zu einem verringerten Wohlbefinden und zur Steigerung von Stress führen. Durch die aktive Einbeziehung betroffener Beschäftigtenkreise in die Veränderungsprozesse sowie durch eine entsprechend gute betriebliche Informationspolitik können derartige negative Auswirkungen jedoch deutlich reduziert werden. Age-Management spielt hierbei eine wichtige Rolle, wie sich auch anhand der in der Studie präsentierten Good Practice Beispielen aus Unternehmen zeigt.

     

    What are the health risks (stress and well-being) facing older workers who are in restructuring processes and economic crises? This question was at the core of the comparative study in which, as well as Austria, also Germany, Finland, Italy, the United Kingdom and Spain took part. It revealed that in-company change processes frequently reduce the well-being and increase the stress of older workers. By actively involving the affected groups of employees in the change processes and by implementing an appropriate in-company information policy, such negative effects can be considerably reduced however. Age management plays a major role in this connection, as is also shown by the examples of good practice from companies presented in the study.

    Kontakt/Contact: Kurt Schmid

    Projektzeitraum/Project duration: 2009 - 2010

     

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    Eurotrainer II

    Netzwerk für Aus- und Weiterbilder/innen in Europa

    EU-Projekt, 2010

    Im Projekt Eurotrainer II (ein Nachfolgeprojekt von Eurotrainer I) wurden nationale Gegebenheiten von Trainer/innen und Ausbilder/innen in Europa dargestellt. Es wurde eine zielgerichtete Netzwerkbildung für Trainer/innen und Ausbilder/innen in Europa angestrebt. Zu diesem Zweck wurde eine interaktive e-Plattform, die allen Mitgliedern eine vernetzte Kommunikation und Wissensvermittlung ermöglicht, aufgebaut. Ausgewählte Beispiele über die Situation von Trainer/innen und Ausbilder/innen wurden publiziert.

     

    The Eurotrainer II project (a successor project of Eurotrainer I) set out to provide an overview and analysis of the situation of VET teachers and trainers in the European countries. The objective was to create a network targeted towards VET teachers and trainers in Europe. For this purpose an interactive e-platform was set up which enables all members to communicate and pass on their knowledge in networks. Selected examples of the situation of VET teachers and trainers were published.

    Kontakt/Contact: info@ibw.at

    Projektzeitraum/Project duration: 2007 - 2010

  • ibw-forschungsbericht_c156

    Internationale Einstufung der österreichischen Berufsbildung

    Adäquate ISCED-Positionierung als bildungspolitische Herausforderung

    ibw-Forschungsbericht Nr. 156, Wien, 2010
    Schneeberger A.

    Bildung und Qualifizierung sind kulturspezifisch ausgeprägt und weisen daher beträchtliche Systemunterschiede auf. Die „International Standard Classification of Education“ (ISCED) ist das heute weltweit verwendete Klassifikationssystem zur „Übersetzung“ der Bildungsgänge, Zeugnisse und Diplome der Nationalstaaten. Seine Relevanz resultiert nicht nur aus dem Stellenwert internationaler Bildungsrankings im politischen Diskurs, sondern auch aus der Verwendung für die Einstufung der Qualifikation von Erwerbspersonen und von Unternehmen bei internationalen Ausschreibungen.

    Die sechsstufige Bildungsklassifikation ISCED passt – wie sich bei genauerer Analyse zeigt – vor allem auf die Bildungstradition der anglophonen Länder, das durch berufliche Bildung im Collegesystem oder in betrieblicher Weiterbildung und Bachelor/Mastersystem im universitären Bereich gekennzeichnet ist. Durch die Verlagerung der Qualifizierung auch für mittlere und intermediäre Berufe in den Tertiärbereich kommt es zu – aus österreichischer Sicht schwer verständlichen – tertiären Studierquoten von 60 bis 80 Prozent der Jugendlichen in vielen Ländern.

    Länder, die auf der oberen Sekundarstufe nach Interessen und Anforderungen differenzieren und arbeitsmarktfähige Qualifikationen vermitteln, sind mit ISCED kaum adäquat zu erfassen. Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es daher, nach den Ursachen der Unterbewertung beruflicher Bildungsabschlüsse in der ISCED-Systematik zu forschen, um eine verbesserte internationale Darstellung der Berufsbildungsabschlüsse Österreichs zu entwickeln.

    Bestellung der Print-Ausgabe für einen Druckkostenbeitrag von 17 Euro (inkl. allfälliger Versandspesen).

  • ibw-forschungsbericht_c151

    Österreichischer Bildungsexport

    Status-Quo-Erhebung

    ibw-Forschungsbericht Nr. 151, Wien, 2010
    Dornmayr H., Lenger B.

    Bildung ist ein Gut, das auch (mit Erfolg) exportiert werden kann. Dies wird bei der Analyse des Bildungsstandortes Österreich oftmals vernachlässigt. Die vorliegende Studie versucht dieses Manko auszugleichen. Dabei wird den Erfolgen österreichischer Bildungsanbieter auf dem internationalen Markt breite Aufmerksamkeit eingeräumt.

    Exemplarisch werden führende Anbieter, ihre Produkte und Zielgruppen, ihre USP`s und Erfolgsgeschichten in Kurzform präsentiert. Einen weiteren Schwerpunkt der Studie bildet die Analyse des nationalen und internationalen regulatorischen Rahmens von Bildungsexport und relevanter Entwicklungen auf europäischer Ebene. Schließlich wird auch Bildungsexportförderung und Bildungsmarketing im internationalen Kontext eingehend untersucht - nicht zuletzt auch anhand der Erfolgsfaktoren von im Bildungsexport besonders aktiven Ländern.

    Die bereits erzielten Erfolge sowie die Chancen Österreichs am internationalen Bildungsmarkt bilden demnach den zentralen inhaltlichen Spannungsbogen der vorliegenden Studie. Dies ist von besonders hoher (und auch zukünftig weiter an Bedeutung gewinnender) Relevanz, weil die zunehmende Internationalisierung und weltweite Verflechtung von Wirtschaft und Gesellschaft selbstverständlich auch den Bereich der Bildung umfassen und noch viel stärker umfassen werden.

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    Pro Dual

    Vergleich der dualen Ausbildungssysteme zum Erfahrungsaustausch und gegenseitigem Lernen

    EU-Projekt, 2010
    Tritscher-Archan S.

    Ziel des Projekts war die Vertiefung des Wissens über die Lehrlingsausbildung in den beteiligten Partnerländern (Österreich, Deutschland, Finnland, Niederlande, Wales). Langfristig soll dieses Wissen dazu beitragen, die Qualität und Effektivität der Lehre zu steigern und mehr Möglichkeiten für Praktikumsaufenthalte in den Partnerländern zu schaffen. Zu Beginn wurden grundlegende Informationen über die Lehrlingsausbildung in den beteiligten Ländern ausgetauscht, um positive und gut funktionierende Aspekte herauszufiltern, die im Rahmen von Studienbesuchen eingehend diskutiert und beleuchtet wurden.

     

    The aim of this project was to enhance understanding of apprenticeship training in the participating partner countries (Austria, Germany, Finland, Netherlands, Wales). In the long term this knowledge will help improve the quality and effectiveness of apprenticeship training and create more options for periods of work placement to be completed in the partner countries. In the beginning of the project, basic information about apprenticeship training in the participating countries was shared in order to filter out positive and well-functioning aspects which were discussed and analysed in detail within the framework of study visits.

    Kontakt/Contact: Sabine Tritscher-Archan

    Projektzeitraum/Project duration: 2008 - 2010

     

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    ECGC

    Das europäische Zertifikat für Bildungs- und Berufsberater/innen

    EU-Projekt, 2009
    Bliem W.

    Im Projekt ECGC wurde ein standardisiertes und international übertragbares Zertifizierungssystem für Bildungs- und Berufsberater/innen entwickelt. Durch die Etablierung eines derartigen Verfahrens können sowohl formell als auch informell erworbene Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenz von Bildungs- und Berufsberater/innen zertifiziert werden. Dieses Zertifizierungs-System soll mit bestehenden Ausbildungs- und Trainingsangeboten kompatibel sein, ein verpflichtender Kursbesuch ist aber nicht Voraussetzung, um das ECGC-Zertifikat zu erlangen. Den Prüflingen bleibt es selbst überlassen, vor dem Hintergrund ihrer bereits vorhandenen Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenz zu entscheiden, auf welche Weise sie sich auf die Prüfung vorbereiten. Die ECGC-Prüfungsinhalte beruhen auf den MEVOC-Kompetenzstandards für Bildungs- und Berufsberater/innen.

                Seit Beginn 2011 kann das ECGC Zertifikat im Rahmen eines neuen 
    Postgradualen Universitätslehrganges für Bildungs- und Berufsberatung
    an der Donau-Universität Krems erworben werden (
    www.donau-uni.ac.at/bbb)!

    Der Online-Test und das Assessment-Center können bei den Kooperationspartnern WIFI NÖ, WIFI OÖ, Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems absolviert werden.

     

    In the ECGC project a standardised and internationally transferable certification system was developed for career guidance counsellors. The establishment of such a procedure enables the certification of both formally and informally acquired knowledge, skills and competence of career guidance counsellors. This certification system should be compatible with existing training options but course attendance is not a compulsory prerequisite to obtain the ECGC certificate. Against the background of their already existing knowledge, skills and competence it is up to exam candidates in what way they want to prepare for the exam. The ECGC exam contents are based on the MEVOC competence standards for career guidance counsellors.

    Kontakt/Contact: Wolfgang Bliem

    Projektzeitraum/Project duration: 2007 - 2009

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