Mag. Alexander Petanovitsch

Alexander Petanovitsch
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seit 2002 freier Dienstnehmer am ibw

Aus- und Weiterbildung, Berufstätigkeit

  • Studium der Soziologie, Universität Wien

Arbeitsschwerpunkte

  • Studien zur beruflichen Aus- und Weiterbildung
  • Hochschulbildung
  • Qualifikationsbedarfsanalysen
  • Bildungsdatenbanken (Eurypedia, ReferNet)

Publikationsliste

 

  • ibw-forschungsbericht_c169

    Bildungsstruktur und Qualifikationsbedarf in Kärnten

    Mit Fokus auf den produzierenden Sektor

    ibw-Forschungsbericht Nr. 169, Wien, 2012
    Schmid K., Gruber B., Petanovitsch A.

    Vor dem Hintergrund der sich während der letzten Jahrzehnte deutlich veränderten Wirtschafts-, Beschäftigungs-, Bildungs- und Qualifikationsstruktur in Kärnten stellt sich die Frage nach Trends und Perspektiven der Aus- und Weiterbildung. Entgegen vorherrschenden Klischees vom „Tourismusland Kärnten“ verdeutlichen Daten den hohen Stellenwert des produzierenden Bereichs und insbesondere der Industrie für die Wertschöpfung und Beschäftigung in diesem Bundesland. Welche Querverbindungen bestehen nun für diesen Sektor zu Aus- und Weiterbildung? Welche Qualifikationen und Kompetenzen werden seitens der Unternehmen benötigt, um Kärnten (weiterhin) als erfolgreichen Standort zu positionieren?

    Die Studie analysiert diese Themenbereiche anhand vorliegender Daten sowie einer eigenen Leitbetriebebefragung unter Kärntner Produktionsunternehmen. Demnach werden sich die bestehenden strukturellen und persistenten Rekrutierungsschwierigkeiten – insbesondere bei ausreichend gut qualifiziertem technischen Personal – voraussichtlich aufgrund der Entwicklung demografischer (Stichwort Alterung sowie kontinuierliche, jedoch an Dynamik verlierende Höherqualifizierung des Erwerbspotentials) und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen (Stichworte Internationalisierung, Customisation, Technologisierung etc.) noch zuspitzen. Um Kärnten als Standort für Produktionsbetriebe weiter attraktiv zu positionieren sind nachhaltige und forcierte bildungspolitische Anstrengungen aller Bildungs- und Arbeitsmarktakteure in den Feldern Erstausbildung, nachholende Qualifizierung und berufliche Weiterbildung notwendig.

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  • ibw-forschungsbericht_c168

    Fachkräftebedarf der Wirtschaft in Oberösterreich

    Trends und Perspektiven

    ibw-Forschungsbericht Nr. 168, Wien, 2012
    Schneeberger A., Dornmayr H., Petanovitsch A., Nowak S.

    Zielsetzung der vorliegenden Studie ist es, für Oberösterreich den aktuellen und den absehbaren Fachkräftebedarf der Wirtschaft, den Wandel der Qualifi kationsstruktur, die Qualifikationsnachfrage am Arbeitsmarkt sowie Perspektiven für Aus- und Weiterbildung der Unternehmen zu analysieren.

    Am häufi gsten haben Unternehmen – so die Befragungsergebnisse – Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von Erwerbspersonen mit Lehrabschluss angegeben. Das trifft auf kleine, mittlere und größere Betriebe zu, und entspricht dem traditionell hohen Anteil von Lehrabsolventinnen und -absolventen an den Erwerbstätigen im Bundesland. Aufschlussreich ist die Differenzierung nach Sparten, welche deutliche Unterschiede im spartenspezifischen Qualifikationsbedarf aufzeigt.

    Bei den höher Qualifi zierten wird deutlich, dass bei BHS und Hochschule Zuwachspotenzial zu konstatieren ist. Die Hinführung zu technischen Berufen auf allen Ebenen – von der Lehre bis zur Hochschule – bleibt eine der Top-Prioritäten der Bildungspolitik. Sie muss bereits in den Schulen der 10- bis 14-Jährigen durch qualifi zierten fachlichen Unterricht, der Interesse fördert, gestärkt werden. Soweit der Technikermangel in Zukunft nicht als Zuwachsbremse fungiert, wird es zu weiterem Beschäftigungswachstum bei den formal Hochqualifizierten kommen.

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  • ibw-forschungsbericht_c164

    Fachkräftebedarf und Qualifizierungsstrategien der Wirtschaft in Niederösterreich

    Unternehmensbefragung und Stellenangebotsanalyse

    ibw-Forschungsbericht Nr. 164, Wien, 2012
    Schneeberger A., Petanovitsch A., Nowak S.

    2011 wurden Unternehmen in Niederösterreich zu den Themen Fachkräftebedarf und Qualifizierungsstrategien befragt.

    Am häufigsten haben Unternehmen Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von Erwerbsperso-nen mit Lehrabschluss. Technische Fachkräfte sind deutlich häufiger schwer zu finden als kaufmännische Fachkräfte. Dies trifft keineswegs nur auf Graduierte zu. Beispielsweise haben große Unternehmen deutlich häufiger Rekrutierungsprobleme bei Erwerbspersonen mit HTL; erst danach rangiert die FH-Technik und die UNI-Technik. Im kaufmännischen Bereich ist der Fachkräftemangel seltener anzutreffen, weil mehr Absolventen/innen neu in den Arbeitsmarkt strömen.

    Die mit Abstand häufigsten Rekrutierungsstrategien der Unternehmen in Niederösterreich sind die Einschulung von neuem Personal, die Lehrlingsausbildung und die Rekrutierung bereits qualifizierter Fachkräfte vom Arbeitsmarkt. Rund 60 Prozent der Betriebe ab 10 Beschäftigten bilden häufig Lehrlinge aus, weitere knapp 20 Prozent selten. 64 Prozent der Betriebe waren 2010/11 stark weiterbildungsaktiv, weitere 23 Prozent gelegentlich.

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  • eb013

    Zum Nutzen frühkindlicher Betreuung und Förderung

    Ökonomische, soziale und pädagogische Effekte frühkindlicher Betreuung, Bildung und Erziehung

    ibw-Kurzexpertise, Wien, 2012
    Petanovitsch A., Schmid K.

    Die ibw-Kurzexpertise bietet einen gerafften Überblick über die wesentlichen empirischen Forschungsergebnisse zu den ökonomischen, sozialen und pädagogischen Effekten frühkindlicher Betreuung, Bildung und Erziehung.

    Die Printausgabe wird am ibw vervielfältigt und foliert.

  • ibw-forschungsbericht_c159

    Bildungsstruktur und Qualifikationsbedarf in Wien

    Trendanalysen und Zukunftsperspektive

    ibw-Forschungsbericht Nr. 159, Wien, 2010
    Schneeberger A., Petanovitsch A.

    Wien ist eine in Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft international verflochtene Hauptstadt mit hohem Wohlstand, hohem Brain gain aus den Bundesländern und aus dem Ausland, aber zugleich im Vergleich zu anderen Bundesländern hoher Arbeitslosigkeit, insbesondere bei Jugendlichen, und mit Grundbildungsproblemen am Arbeitsmarkt.

    Für Wien fehlt eine publizierte Studie, welche Trends, aktuelle Situation und Perspektiven für Aus- und Weiterbildung thematisiert. Ein erster Beitrag zur Schließung dieser Lücke soll mit dem vorliegenden Bericht geleistet werden.

    Die Entwicklungen im Bildungssystem werden vor allem unter zwei Gesichtspunkten thematisiert. Zum einen in den Veränderungen im Bildungsstand der Wohn- und der Erwerbsbevölkerung, zum anderen in der Beteiligung an der Sekundarschulbildung, der beruflichen Bildung nach Absolvierung der Schulpflicht und an der Hochschulbildung.

    Einen besonderen Stellenwert nimmt die Analyse demografischer Aspekte Wiens ein. Dies umfasst Fragen des Migrationshintergrunds und der Umgangssprache der beschulten Jugendlichen und reicht bis hin zur Altersstruktur der Erwerbsbevölkerung, aktuell und in der langfristigen Vorausschau. Wien wird in naher Zukunft nicht weniger Jugendliche im Ausbildungsalter als heute haben. Die Daten zeigen aber spezifische Herausforderungen der bildungs- und arbeitsmarktbezogenen gesellschaftlichen Integration, die nicht erst mit dem Ende der Schulpflicht zum Thema werden sollten („Ausbildungsgarantie“ usw.).

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  • ibw-forschungsbericht_c148

    Bildungsstruktur und Qualifikationsbedarf in Niederösterreich

    Trendanalysen und Zukunftsperspektive

    ibw-Forschungsbericht Nr. 148, Wien, 2009
    Schneeberger A., Petanovitsch A.

    Die vorliegende Studie untersucht Trends im Bildungs- und Beschäftigungssystem in Niederösterreich, um Zukunftsperspektiven aufzuzeigen. Das Schul- und Fachhochschulsystem hat sich in den letzten ein bis zwei Jahrzehnten stark expansiv entwickelt, wodurch sich das Neuangebot an formaler Qualifikation im Vergleich zur Qualifikationsstruktur der Erwerbsbevölkerung weitreichend verändert hat und noch verändern wird. Niederösterreich hat im Bildungssektor im österreichischen Vergleich aufgeholt. Etwa 34 Prozent der Jugendlichen machen derzeit einen Lehrabschluss, 43 Prozent Matura, vorwiegend berufsbildender Art. Rund 35 Prozent beginnen ein Hochschulstudium, die Tertiärquote im Beschäftigungssystem beläuft sich auf rund 10 Prozent. Zählt man Hochschule und Matura zusammen, so kommt man auf aktuell 27 Prozent höherer Bildung unter den Erwerbspersonen in Niederösterreich. Demografisch bedingt kommen langfristig schwächere Jahrgänge als etwa Anfang der 1990er Jahre auf den Arbeitsmarkt. Seitens der Betriebe wurden vor Einsetzen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise Arbeits- und Fachkräfteengpässe sowohl an Anlernkräften und Facharbeitern als auch bei Hochqualifizierten und dabei vor allem im technischen Sektor (HTL, FH und UNI) konstatiert. Qualifikationsnachfrage und Rekrutierungsprobleme sind branchenspezifisch ausgeprägt, sodass allgemeine Aussagen die Gefahr einer Verdeckung der Probleme der Firmen in sich bergen.

  • ibw-forschungsbericht_c146

    HTL und Qualifikationsbedarf der Wirtschaft

    Analysen zur Arbeitsmarktlage und europäischer Vergleich

    ibw-Forschungsbericht Nr. 146, Wien, 2009
    Schneeberger A., Petanovitsch A.

    Ziel der Studie ist es, empirische Informationen zur Qualifikationsnachfrage im technischen Berufssektor zu bieten, die für die Bildungsanbieter auch in langfristiger Perspektive von Relevanz sind. Angesichts der Schaffung eines Europäischen Qualifikationsrahmens (EQF) als zukünftiges transparenzförderndes „Übersetzungsinstrument“ für die Arbeitsmarktparteien im europäischen Wirtschaftsraum muss dies auch eine Diskussion von Fragen der Einstufung der HTL umfassen.

    Als empirische Basis der Untersuchung dienen im Hinblick auf die Arbeitsmarktnachfrage in Österreich insbesondere Stellenanzeigenanalysen, Daten des Arbeitsmarktservice, Ergebnisse einer Unternehmensbefragung und einschlägige publizierte Forschungsergebnisse. Zusätzlich werden Stelleninserate aus Printmedien für HTL-Absolventen/innen ausgewertet. In der Literaturanalyse werden Publikationen über die Techniker/innennachfrage speziell für Wien, die Steiermark und Vorarlberg einbezogen. Über das Qualifikationsneuangebot informieren Daten aus der Schulstatistik sowie der aktuellen Bevölkerungsprognose von Statistik Austria.

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